Usbekistan richtet erstmals die Internationale Informatik-Olympiade aus
Die 38. Internationale Informatik-Olympiade (IOI 2026) findet vom 9. bis 16. August dieses Jahres in Taschkent statt.
Usbekistan wird diesen prestigeträchtigen Wettbewerb zum ersten Mal in seiner Geschichte ausrichten. Detaillierte Informationen zu der bevorstehenden Veranstaltung wurden auf einer Pressekonferenz in der Hauptstadt bekannt gegeben.
Usbekistan sicherte sich 2023 das Recht, die IOI 2026 auszurichten. Die Begrüßung der weltweit talentiertesten jungen Programmierer in dem Land, in dem der große Mathematiker Muhammad al-Khwarizmi geboren wurde – von dessen Namen sich der Begriff „Algorithmus“ ableitet –, hat historische und symbolische Bedeutung.
Insgesamt haben sich 386 Schüler aus mehr als 97 Ländern für die Teilnahme an der Olympiade angemeldet. Die Gesamtzahl der Gäste wird 900 übersteigen und damit einen Rekord für die IOI aufstellen.
Die Vorbereitungen für die usbekische Nationalmannschaft begannen im November 2025 und verliefen stufenweise. Internationale Experten aus Kasachstan, Polen und Rumänien waren an dem Prozess beteiligt, und es wurden etwa 10 Trainingslager organisiert. Neben der fachlichen Vorbereitung der Schüler wurde besonderes Augenmerk auf ihr psychisches Wohlbefinden gelegt. Von den 100 aus allen Regionen ausgewählten Schülern wurden acht für zwei Nationalmannschaften mit jeweils vier Mitgliedern ausgewählt.
Usbekistan nahm erstmals 2015 an der Internationalen Informatik-Olympiade teil. Bis 2025 hatte die Nationalmannschaft eine Silber- und vier Bronzemedaillen gewonnen.
Bei der Organisation der Olympiade wurde besonderes Augenmerk auf Sicherheit, Transport, Gästeempfang und Unterbringung, Verpflegung, technische Infrastruktur sowie das Kulturprogramm gelegt. Acht Tage lang wird Taschkent zum Treffpunkt für junge Programmierer, Mentoren und internationale Experten.
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N. Usmanova, Fotos: U. Khayitov, UzA