Usbekistan entwickelt sich zu einem der attraktivsten Reiseziele in Zentralasien
Usbekistan stärkt seine internationale touristische Position durch sein reiches historisches Erbe, eine offene Tourismuspolitik, eine gut ausgebaute Infrastruktur und den Ausbau globaler Verbindungen.
Ursprünglich vor allem als Ziel für Pilger-, Kultur- und Geschichtstourismus bekannt, zieht das Land nun auch Besucher aus den Bereichen Gastronomie, Ökotourismus, Medizintourismus und Geschäftstourismus an. Nach Angaben des Nationalen Statistikkomitees von Usbekistan besuchten zwischen Januar und Juni 6.565.410 internationale Touristen das Land, was einem Anstieg von 24,9 % bzw. 1,3 Millionen Besuchern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Die meisten Touristen kamen aus den Nachbarländern: 1,87 Millionen aus Kirgisistan, 1,55 Millionen aus Kasachstan und 1,47 Millionen aus Tadschikistan. Diese Zahlen belegen die Ausweitung des regionalen Tourismus, eine verbesserte grenzüberschreitende Zusammenarbeit und bessere Verkehrsanbindungen.
Der Zustrom von 585.500 Touristen aus Russland, 238.900 aus Afghanistan und 223.400 aus China verdeutlicht die zunehmende Attraktivität Usbekistans auf den globalen Märkten.
Analysten führen den Anstieg der Touristenzahlen auf mehrere Schlüsselfaktoren zurück: die Ausweitung der Visumfreiheit, die Einführung neuer Flugverbindungen, Verbesserungen in der Hotelinfrastruktur, aktive Werbung auf internationalen Messen sowie das wachsende Interesse an Samarkand, Bukhara und Khiwa. Usbekistan zieht Besucher nicht nur mit seinen historischen und architektonischen Sehenswürdigkeiten an, sondern auch mit modernen touristischen Dienstleistungen, lokaler Küche, Festivals und Ökotourismus-Zielen. Diese Elemente stärken den Ruf des Landes als eines der wettbewerbsfähigsten Reiseziele Zentralasiens.
Angesichts neuer internationaler Flugverbindungen, gemeinsamer Tourismusrouten und großer internationaler Veranstaltungen, die für die zweite Jahreshälfte geplant sind, wird erwartet, dass die Zahl der ausländischen Touristen in Usbekistan bis zum Jahresende weiter steigen wird.
Muhayyo Toshqorayeva, UzA