UN-Vertreter loben Usbekistans Wasserreformen
Eine Delegation aus Usbekistan nimmt am Hochrangigen Politischen Forum der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung teil.
Die Delegation traf sich mit Haoliang Xu, dem Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen und amtierenden Administrator des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP).
Der UN-Vertreter zeigte sich besonders beeindruckt von den schnellen Erfolgen im Wassersektor des Landes und der raschen Einführung innovativer Lösungen. Er stellte fest, dass diese Reformen durch den starken politischen Willen und die strategische Vision von Präsident Shavkat Mirziyoyev vorangetrieben werden. Darüber hinaus bekräftigte er das anhaltende Engagement des UNDP zur Unterstützung der Wasserreforminitiativen Usbekistans.
Die Delegation traf sich mit Li Junhua, dem Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Bedeutung einer verstärkten Zusammenarbeit zur Verbesserung der Wasserversorgungssicherheit und zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung. Li Junhua unterstützte Usbekistans Plan, die Anerkennung des Weltforums zum Wasserschutz durch die Vereinten Nationen anzustreben, und versicherte, dass die Vereinten Nationen umfassende Unterstützung bei der Organisation dieses bedeutenden hochrangigen Forums in Samarkand leisten würden.
Die usbekische Delegation traf sich zudem mit dem finnischen Sonderbeauftragten für Wasser, Antti Rautavaara. Die historischen Erfolge, die in Usbekistan unter der Führung des Präsidenten erzielt wurden und durch die Wasserfragen auf die Ebene der staatlichen Politik gehoben wurden, wurden hoch gelobt. Die finnische Seite bekundete ihre Unterstützung für die Verbesserung der Mechanismen zur gemeinsamen Bewirtschaftung grenzüberschreitender Wasserressourcen mit Usbekistan, für die Fortsetzung der Partnerschaft im Rahmen der internationalen Wasserkonventionen der Vereinten Nationen sowie dafür, neue Länder zum Beitritt zu diesen Abkommen zu ermutigen.
Die Parteien erörterten zudem die Idee, eine Kooperationsplattform für Zentralasien nach dem Vorbild des finnischen Wasserforums zu schaffen, um Regierung, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenzubringen. Sie bekräftigten ihre Bereitschaft, Erfahrungen zwischen ihren jeweiligen Behörden auszutauschen, die Wasserdiplomatie voranzutreiben und gemeinsame Projekte zur Gewährleistung einer nachhaltigen Wasserwirtschaft durchzuführen.
Im Rahmen des Forums führte die usbekische Delegation zudem ein bilaterales Treffen mit Meike van Ginneken, der Wasserbeauftragten des Königreichs der Niederlande, durch und informierte sich über die umfangreichen Erfahrungen der Europäischen Union im Wassersektor.
Die Niederlande hatten in der Vergangenheit keine Wasserknappheit zu verzeichnen, doch in den letzten Jahren kam es aufgrund des globalen Klimawandels zu Engpässen. Daher ist die internationale Zusammenarbeit in Wasserfragen für die Niederlande, die stark auf grenzüberschreitende Wasserquellen angewiesen sind, von entscheidender Bedeutung. Die EU-Länder stehen vor gemeinsamen Herausforderungen im Wasserbereich und arbeiten gemeinsam an Lösungen.
Im Anschluss an das Treffen lobte Meike van Ginneken die Reformen im usbekischen Wassersektor und die erzielten Fortschritte. Sie bekundete zudem ihre uneingeschränkte Bereitschaft zur engen Zusammenarbeit bei der nachhaltigen Bewirtschaftung der Wasserressourcen.
UzA