Im Namen des Vaterlandes, im Namen der Nation, im Namen des Volkes!
In den letzten zehn bis fünfzehn Jahren ist die Bevölkerung Taschkents stark gewachsen. Der Wunsch der Menschen, in der Hauptstadt zu leben, sowie die steigende Nachfrage nach Wohnraum, Verkehrsmitteln und sozialer Infrastruktur aufgrund des Bevölkerungswachstums sind ein natürlicher Prozess.
In den letzten Jahren hat sich das Bautempo in der Hauptstadt dank der gestiegenen Attraktivität für Investoren deutlich beschleunigt. Neue Wohngebäude, Geschäftszentren, Hotels sowie Kultur- und Sportkomplexe erweitern die Möglichkeiten der Stadt, und das ist noch nicht alles: Entsprechend der rasanten Entwicklung werden weitere Maßnahmen ergriffen.
Bekanntlich hat der Bau von Neu-Taschkent bereits begonnen. In Zukunft werden diese beiden Gebiete eine einzige moderne Megacity bilden. Das Projekt wird dazu beitragen, die Hauptstadt zu entlasten und die Belastungen auf die gesamte Stadt zu verteilen.

Der Grundstein für die neue Stadt wurde am 18. März 2023 gelegt. In Kürze werden hier die Campus der Neu-Usbekistan-Universität und der Staatlichen Pädagogischen Universität Taschkent, die Nationalbibliothek, das Nationaltheater, das Internationale Forschungszentrum Alisher Nawoi, das Literaturmuseum, das Nationale Maqom-Zentrum und mehrstöckige Wohngebäude entstehen.
Der Staatschef hat wiederholt betont, dass dieses moderne Gebiet eine grüne Stadt werden muss. Das bedeutet, dass sauberer Luft und Wasser, alternativen Energiequellen und viel Grün Vorrang eingeräumt werden. Stellen Sie sich vor: Hier wird ein über 400 Hektar großer Central Park angelegt, in dem zweihunderttausend Bäume gepflanzt werden. Ohne Übertreibung wird es eine echte Ökostadt sein.
Beim Bau einer modernen Megacity, die zukünftigen Generationen viele Jahre lang dienen soll, ist Qualität natürlich von größter Bedeutung. Aus diesem Grund stehen bei den Bauarbeiten Qualität und Sicherheit im Vordergrund.

Ein weiteres vielversprechendes Projekt in diesem Bereich ist der Bau einer U-Bahn-Linie zur neuen Stadt, die an der derzeitigen U-Bahn-Station „Dustlik“ beginnen wird. Die Länge dieser Linie wird voraussichtlich mehr als 20 Kilometer betragen und täglich bis zu 200.000 bis 250.000 Fahrgäste befördern. Die Erwähnung der neuen U-Bahn-Linie ist kein Zufall. Sie bedeutet, dass die beiden Städte miteinander verbunden werden und eine einzige Megastadt bilden werden.
Diese Ideen wurden auch am 9. Juli betont, als der Staatschef die Präsentation des „Lösungsatlas“ für Taschkent und Neu-Taschkent begutachtete. Um eine ausgewogene territoriale Entwicklung zu gewährleisten, wurde der Generalplan für Taschkent für den Zeitraum bis 2045 verabschiedet. Darin sind wichtige Indikatoren für die Baupläne, die technische Infrastruktur und den Straßenverkehr der Stadt sowie für Schutzgebiete festgelegt.
„Dem Präsidenten wurde auch eine Präsentation der Straßenbauprojekte in der Hauptstadt vorgelegt“, sagte Shavkat Umurzakov, Bürgermeister von Taschkent. „Renommierte Unternehmen werden an diesen Arbeiten beteiligt sein. Derzeit wird die Shota-Rustaveli-Straße im Bezirk Jakkasaray nach einem neuen Konzept saniert. Auf die gleiche Weise werden in unserer Stadt 200 Kilometer Straßen und vier Überführungen gebaut. Nach dem aktuellen Standard werden Straßenbau und -instandhaltung innerhalb der „roten Linie” der Fahrbahn durchgeführt. In entwickelten Städten erfolgt dies nach dem Prinzip „von Gebäude zu Gebäude“ auf beiden Seiten der Straße. Auf diese Weise gibt es keine vernachlässigten Abschnitte, und die Straßenränder werden integriert und proportional begrünt. In diesem Fall werden die Fahrbahn, die Fußgängerwege, die Grünflächen und die Fassaden der Gebäude in einer geordneten Weise angeordnet. Diese Maßnahmen werden unsere Stadt noch schöner machen und zusätzliche Annehmlichkeiten für die Bevölkerung schaffen.“

Ein paar Worte zum „Lösungsatlas“. Er ist eine logische Fortsetzung des Generalplans und enthält allgemeine Anforderungen an das Erscheinungsbild und die städtische Umwelt. Es handelt sich um einen fünfbändigen Katalog, der Regeln für die Gestaltung, Errichtung und Nutzung von Bauwerken, Empfehlungen für die Organisation und Verbesserung öffentlicher Räume sowie Leitlinien für die Vereinheitlichung des architektonischen Stils von Gebäuden enthält. Bei der Gestaltung des städtischen Umfelds wird vor allem auf die Übereinstimmung mit den Zielen der nachhaltigen Entwicklung und die Bewahrung der nationalen Identität geachtet.
Solche Veränderungen in Taschkent erneuern das wirtschaftliche, ökologische und soziale Profil der Stadt grundlegend. Durch diese Prozesse werden enorme Möglichkeiten und ein komfortables Lebensumfeld für die Bevölkerung geschaffen.
Ikrom Avvalboyev, UzA