Qohir Rasulzoda: Bis 2030 wird das Handelsvolumen 2 Milliarden US-Dollar erreichen
Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Usbekistan und Tadschikistan entwickeln sich auf der Grundlage gegenseitigen Respekts und einer strategischen Partnerschaft weiter. Gespräche auf hoher Ebene und gegenseitige Besuche tragen zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern bei.
Auf Einladung des Präsidenten der Republik Usbekistan, Shavkat Mirziyoyev, befindet sich der Präsident der Republik Tadschikistan, Emomali Rahmon, zu einem Staatsbesuch im Land.
Während des Besuchs werden der aktuelle Stand und die Perspektiven der bilateralen Beziehungen erörtert.
Der Premierminister Tadschikistans, Qohir Rasulzoda, äußerte sich zur Bedeutung dieses Besuchs und hob dabei insbesondere die wichtigsten Bereiche der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern hervor.
– Die bilateralen Beziehungen entwickeln sich gut. Wir stehen am Beginn einer neuen Phase unserer Partnerschaft. Das Handelsvolumen hat 1 Milliarde US-Dollar erreicht und wächst um 30 Prozent. Die Staatschefs haben sich das Ziel gesetzt, den Handel bis 2030 auf 2 Milliarden US-Dollar zu steigern. Beide Nationen verfügen über die notwendigen Ressourcen, um dieses Ziel zu erreichen.
Im Vorfeld des Staatsbesuchs des Präsidenten der Republik Tadschikistan, Emomali Rahmon, wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, und es wurden zahlreiche Projekte vereinbart. Es wird erwartet, dass etwa 135 Großprojekte mit einem Gesamtwert von 2 Milliarden US-Dollar unterzeichnet werden. Ein gemeinsamer Aktionsplan zur Förderung des Handels wurde vereinbart, wobei der Schwerpunkt insbesondere auf der Textilindustrie und dem Energiesektor liegt.
Bekanntlich haben die Staatschefs beider Länder zudem den Bau von zwei Wasserkraftwerken in Auftrag gegeben. Derzeit laufen Machbarkeitsstudien, und die Verhandlungen mit Investoren sind im Gange.
Heute findet die erste Sitzung des Obersten Zwischenstaatlichen Rates statt. Diese Form der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern ist ein Schritt hin zur Stärkung der Beziehungen auf das Niveau einer Allianz.
Die zwischenstaatlichen Kommissionen arbeiten effektiv, und alle zur Diskussion stehenden Fragen werden durch einen konstruktiven Dialog und unter angemessener Berücksichtigung der Interessen beider Seiten erfolgreich gelöst.
Während zuvor täglich etwa 3.000 Menschen und 300 Lastwagen die Grenze zwischen Usbekistan und Tadschikistan überquerten, sind diese Zahlen dank des politischen Willens der Staatschefs nun auf 3 Millionen Menschen bzw. 300.000 Lastwagen gestiegen.
Zweifellos sind die Ergebnisse, die wir erzielt haben, beeindruckend. Wir werden uns jedoch nicht damit zufrieden geben. Das Erreichen unserer gesetzten Ziele bleibt unser vorrangiges Ziel.
Der Staatsbesuch geht weiter.
Behruz Khudoyberdiyev, UzA