Militärische Ausbildung und Digitalisierung der Streitkräfte auf ein neues Niveau heben
Der Präsident der Republik Usbekistan und Oberbefehlshaber der Streitkräfte, Shavkat Mirziyoyev, nahm eine Präsentation zur Verbesserung des Ausbildungssystems für Militärangehörige und zur Digitalisierung der Streitkräfte zur Kenntnis.
Unbemannte Luftfahrzeuge, Robotersysteme, elektronische Gegenmaßnahmen und Führungs- und Leittechnologien kommen in modernen bewaffneten Konflikten zunehmend zum Einsatz. Dies erfordert nicht nur die Erneuerung von Waffen und Ausrüstung, sondern auch die Ausbildung einer neuen Generation von Spezialisten.
In diesem Bereich des Landes wird konsequent gearbeitet. Innerhalb der Truppen wurden neue Einheiten für den Einsatz von Drohnen und deren Abwehr gebildet, und es wurde ein System zur Ausbildung von Bedienern unbemannter Luftfahrzeuge, Ingenieuren und Robotikspezialisten eingerichtet.

Während der Präsentation wurde der Staatschef über die Aktivitäten dieser mobilen Einheiten und über die Ausbildung des entsprechenden Personals informiert.
Besondere Aufmerksamkeit wurde der Reform der militärischen Ausbildung gewidmet.
Im Jahr 2025 wurden auf Initiative des Präsidenten Maßnahmen ergriffen, um diesen Bereich weiterzuentwickeln und Militärpersonal mit modernem Wissen und praktischen Fähigkeiten auszubilden. Infolgedessen wurden alle militärischen Hochschulen in Institute umgewandelt, eine einheitliche Verwaltungshierarchie geschaffen und die Universität für Militärsicherheit und Verteidigung der Republik Usbekistan gegründet.
Auf der Grundlage einer Analyse moderner Kampfhandlungen, der tatsächlichen Bedürfnisse der Truppen und der Erfahrungen führender Hochschuleinrichtungen werden neue Qualifikationsanforderungen, Lehrpläne und Studiengänge eingeführt. Die Ausbildung basiert auf dem Prinzip der Verbindung von Theorie und Praxis, damit zukünftige Offiziere bereits während ihrer Ausbildung die für den Dienst unter modernen Bedingungen erforderlichen Fähigkeiten erwerben.

Im Rahmen des neuen Modells für die Ausbildung von Militärpersonal auf Bachelor-Ebene werden die Kadetten Fremdsprachen, Informationstechnologie und künstliche Intelligenz vertieft studieren. Für Kommando- und Stabsoffiziere wird ein dreistufiges Ausbildungssystem eingeführt, das auf fortgeschrittenen internationalen Erfahrungen und der Untersuchung moderner bewaffneter Konflikte basiert.
Gleichzeitig wird die Ausbildung für Unteroffiziere ausgebaut. Eine der Neuerungen wird die Einführung von Fernunterricht für Unteroffiziere an militärischen Hochschulen in sechs zivilen Bachelor-Studiengängen sein. Das Ausbildungssystem für Spezialisten in den Bereichen Luftfahrt und unbemannte Luftfahrzeuge wird ebenfalls verbessert, und es wird ein einheitliches Zertifizierungsverfahren für Angehörige der Streitkräfte in diesem Bereich eingeführt.
In der Präsentation wurden auch Fragen im Zusammenhang mit der Digitalisierung der Armee und der Gewährleistung der Cybersicherheit angesprochen.
In den letzten Jahren wurde die Kommunikationsinfrastruktur innerhalb des Verteidigungsministeriums modernisiert, moderne Informations- und Kommunikationstechnologien eingeführt und sichere Kanäle für den Datenaustausch entwickelt.

Militärische Programmierer haben etwa 50 Informationssysteme für verschiedene Bereiche der Truppenaktivitäten entwickelt. Insbesondere wurde das elektronische Informationssystem „Wehrpflicht“ innerhalb der Verteidigungsbehörden geschaffen und mit 19 Ministerien und Behörden vernetzt. Dies ermöglichte die Online-Ausstellung von 39 Arten von Bescheinigungen und erstmals die Durchführung von Wehrpflichtaktivitäten vollständig in elektronischer Form.
In der Militärmedizin wurden ein einheitliches medizinisches Informationssystem und Telemedizin eingeführt, und die Integration mit dem D-MED-System des Gesundheitsministeriums wurde abgeschlossen.
Angesichts moderner Herausforderungen hat das Verteidigungsministerium ein Zentrum zur Überwachung der Informationssicherheit eingerichtet, um die rechtzeitige Erkennung und Abwehr von Cyberbedrohungen zu ermöglichen.
Während der Präsentation wurde vorgeschlagen, automatisierte Führungs- und Leitsysteme weiterzuentwickeln, den Einsatz von Roboter- und autonomen Systemen auszuweiten sowie Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durchzuführen.
Geplant ist die Einrichtung einer Hauptabteilung für digitale Technologien, einer Abteilung für Technologien der künstlichen Intelligenz sowie eines Cybersicherheitslabors innerhalb der Zentralverwaltung des Verteidigungsministeriums. Das Satellitenkommunikationszentrum soll in Betrieb genommen werden, um eine stabile Kommunikation in allen Regionen des Landes zu gewährleisten.
Zur Umsetzung einer einheitlichen Digitalpolitik im Verteidigungssektor wurde das Amt eines stellvertretenden Verteidigungsministers geschaffen, und die Bezirke sollen die Ämter von stellvertretenden Kommandeuren für Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Cybersicherheit einrichten.
Im Anschluss an die Präsentation billigte der Oberbefehlshaber die Vorschläge und unterzeichnete mehrere Richtlinien, um die Armee weiter zu digitalisieren und moderne Informations- und Kommunikationssysteme sowie Technologien der künstlichen Intelligenz einzuführen.
Es wurden Aufgaben festgelegt, um den Verteidigungssektor vollständig zu digitalisieren, nationale Modelle für künstliche Intelligenz zu entwickeln und das System zur Ausbildung qualifizierten Militärpersonals weiter zu verbessern.
UzA