Migrationslage erörtert
Das zweite Treffen der interministeriellen Arbeitsgruppe Usbekistan–Russland zum Thema Migration fand in der Generalstaatsanwaltschaft der Republik Usbekistan statt.
An der Veranstaltung nahmen offizielle Delegationen aus den zuständigen Ministerien und Behörden Usbekistans und Russlands teil. Den gemeinsamen Vorsitz führten der stellvertretende Generalstaatsanwalt Usbekistans, Dilmurod Kasimov, und der stellvertretende Generalstaatsanwalt Russlands, Petr Gorodov.
Bei dem Treffen erörterten die Parteien die aktuelle Migrationslage sowie mehrere problematische Fragen, die einen gemeinsamen Ansatz und koordinierte Anstrengungen erfordern. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Entwicklung umfassender Maßnahmen zur Gewährleistung der Rechtskonformität im Migrationsbereich unter Berücksichtigung der Interessen beider Länder.

Zu den wichtigsten Themen gehörten der Schutz der Rechte ausländischer Staatsbürger nach nationalem Recht, die Gewährleistung der Einhaltung von Arbeitsvorschriften durch in Russland lebende Bürger, die Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus im Migrationskontext, die Erweiterung rechtlicher und vertraglicher Rahmenbedingungen sowie der Ausbau der bilateralen Zusammenarbeit. Die Diskussion umfasste auch die Frage des Informationsaustauschs zur Erhöhung der Transparenz bei Migrationsverfahren und zur Verbesserung der Bedingungen für Arbeitsmigranten.

Die Teilnehmer des Treffens betonten die Notwendigkeit, die bilateralen Beziehungen zu stärken und die Koordination zwischen den Regierungsbehörden beider Länder zu verbessern.
Im Anschluss an das Treffen bekräftigten die Parteien ihre Absicht, die Überwachung und Kontrolle der Einhaltung der Rechte von Bürgern Usbekistans und Russlands, die auf dem Gebiet beider Länder einer Erwerbstätigkeit nachgehen, zu intensivieren.
Aziza Alimova, Fotos von Farkhod Abdurasulov, UzA