Konferenz in Samarkand: Schwerpunkt auf Jugendrechten, digitalem Raum und Klimawandel
Im Rahmen der 12. IPU-Weltkonferenz junger Parlamentarier fanden in Samarkand Podiumsdiskussionen zu zentralen Themen der Tagesordnung statt.
Die Sitzung „Wahrung der Jugendrechte in Konfliktzeiten“ befasste sich damit, wie bewaffnete Konflikte und Krisen das Leben junger Menschen, ihre Rechte und Interessen sowie ihren Zugang zu Bildung beeinträchtigen.
An der Diskussion nahmen der UNHCR-Vertreter für Zentralasien, Mitglieder des IPU-Ausschusses für die Menschenrechte von Parlamentariern und des Vorstands der jungen Parlamentarier sowie Parlamentarier aus Usbekistan, Kenia, Serbien und Thailand teil.

Die Redner betonten, wie wichtig es ist, die internationale Zusammenarbeit zu verstärken, um die Rechte junger Menschen in Konfliktgebieten zu schützen, soziale und humanitäre Hilfe zu leisten und einen kontinuierlichen Zugang zu Bildung zu gewährleisten. Sie hoben zudem die Rolle der Parlamente bei der Weiterentwicklung gesetzlicher Rahmenbedingungen und der verstärkten Kontrolle ihrer Umsetzung hervor.

Während der Sitzung „Wahrung digitaler Rechte im digitalen Zeitalter“ wurde hervorgehoben, dass die Digitalisierung den Zugang zu Informationen und Bildung erweitert. Sie bringt jedoch auch anhaltende Herausforderungen mit sich, wie den Schutz personenbezogener Daten, die Gewährleistung der Online-Sicherheit und den Schutz der Meinungsfreiheit im Internet.
Es wurde betont, dass es entscheidend ist, ein Gleichgewicht zwischen digitaler Entwicklung und Menschenrechten zu wahren, die Grundsätze der Sicherheit und Verantwortung bei der Nutzung von Technologien zu stärken sowie die internationale und interparlamentarische Zusammenarbeit in diesem Bereich zu fördern.

Die Sitzung „Sicherung der Klimaresilienz jetzt und für zukünftige Generationen“ konzentrierte sich auf die Wahrung des Rechts junger Menschen auf eine sichere, gesunde und nachhaltige Umwelt.
Die Teilnehmer diskutierten menschenrechtsbasierte Ansätze zur Bekämpfung des Klimawandels und tauschten ihre Erfahrungen bei der Umsetzung von Umweltprojekten aus.
Norgul Abduraimova, UzA