Internationale Bemühungen zur Stärkung des Schutzes der Streifenhyäne, initiiert von Usbekistan
Im Anschluss an die 15. Tagung der Vertragsstaatenkonferenz (COP15) des Übereinkommens zur Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten (CMS) wurden wichtige Beschlüsse gefasst, um die weltweiten Bemühungen zum Erhalt der biologischen Vielfalt zu verstärken. Konkret wurden etwa 40 Tierarten und Populationen, darunter seltene und gefährdete Arten, in die Anhänge I und II des Übereinkommens aufgenommen und aktualisiert.
Auf Initiative der Republik Usbekistan und der Republik Tadschikistan wurde die Streifenhyäne in die Listen des Übereinkommens aufgenommen. Diese Entscheidung zielt darauf ab, den internationalen Schutz dieser Art zu gewährleisten.
Die Streifenhyäne ist eine seltene und gefährdete Art, die vom Aussterben bedroht ist. Der Rückgang ihrer Population hängt mit der Zerstörung ihres Lebensraums, der direkten Verfolgung durch den Menschen und einem Rückgang ihrer Nahrungsquellen zusammen.
Darüber hinaus wurde die Streifenhyäne auf Vorschlag Usbekistans in die Zentralasiatische Säugetierinitiative (CAMI) aufgenommen, wodurch eine Grundlage für gemeinsame internationale Bemühungen zum Schutz der Art und zur Durchführung von Umweltprogrammen geschaffen wurde.
Muhayyo Toshqorayeva, UzA