Indonesische Pilger besuchen Samarkand im Rahmen des „Umrah+“-Programms
Eine Delegation unter der Leitung von Ahmad Muzani, dem Vorsitzenden der Volkskonsultativversammlung der Republik Indonesien, der sich derzeit zu Besuch in Usbekistan aufhält, traf sich in Samarkand mit dem Bürgermeister der Region Samarkand, Adiz Boboyev.
Die Parteien erörterten ausführlich den Ausbau einer für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit, vor allem die Vertiefung der Beziehungen im Pilgertourismus. Sie tauschten sich über die Verbesserung der Organisation von Besuchen indonesischer Pilger in Samarkand aus, insbesondere im Imam-Bukhari-Komplex.
„Die Stärkung der Handels- und Wirtschaftskooperation mit Indonesien sowie der Ausbau der touristischen Beziehungen dienen zweifellos den Interessen beider Seiten“, so Herr Boboyev. „Die Umsetzung des ‚Umrah+‘-Programms, das es indonesischen Muslimen ermöglichen wird, Samarkand, das Imam-Bukhari-Mausoleum und andere heilige Stätten zu besuchen, kommt beiden Seiten zugute. Wir begrüßen zudem den Ausbau der Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung und Kultur und sind bereit, diese Bereiche konsequent weiterzuentwickeln.“
„Vor unserer Ankunft in Usbekistan hatten wir erwogen, unsere Reise zu verkürzen, doch nun bereuen wir dies und planen bereits, unseren nächsten Besuch länger anzusetzen“, sagt Ahmad Muzani. „Trotz seiner Kürze erwies sich der Besuch als äußerst produktiv, und es wurden wichtige Vereinbarungen zur Ausweitung der Zusammenarbeit getroffen. Das ‚Umrah+‘-Programm ist für uns von besonderer Bedeutung. Muslime machen einen bedeutenden Anteil der 244 Millionen Einwohner unseres Landes aus, und Samarkand ist für sie von großem Interesse. Die uns begleitenden religiösen Würdenträger besprechen bereits mit Vertretern der zuständigen Behörden die touristische Entwicklung. Dies wird zweifellos zu einer Zunahme der Zahl indonesischer Restaurants in Samarkand und zu mehr indonesisch sprachigen Personal im Einzelhandel führen.“
Es wurden Vorschläge zur Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit unterbreitet, insbesondere durch die Einführung von Direktflügen. Der Bürgermeister der Region Samarkand erklärte, dass ein Unternehmer aus Samarkand in Kürze ein Restaurant mit usbekischer Nationalküche in Indonesien eröffnen werde.
Im Internationalen Wissenschaftlichen Forschungszentrum „Imam Bukhari“ traf die Delegation mit Vertretern der Religionsgemeinschaft und islamischen Gelehrten aus der Region Samarkand zusammen, besuchte den Imam-Bukhari-Komplex und verrichtete das Freitagsgebet in der Moschee auf dem Gelände.
Die Delegation machte sich zudem mit dem Industrie- und Investitionspotenzial der Region Samarkand, bedeutenden Produktionsbetrieben sowie Obst- und Gemüseverpackungs- und -verarbeitungsanlagen vertraut.
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G. Khasanov, Fotos: A. Isroilov, UzA