Fragen zur Entwicklung der Kreislaufwirtschaft in zentralasiatischen Ländern wurden erörtert
Der Senat des Oliy Majlis der Republik Usbekistan organisierte gemeinsam mit der Delegation der Europäischen Union, die das SWITCH-Asia-Programm umsetzt, und dem Regionalen Umweltzentrum für Zentralasien den dritten regionalen Dialog zum Ausbau der Kreislaufwirtschaft in Zentralasien durch unternehmerische Führungsrolle, Innovation und Investitionen.
An der Veranstaltung nahmen Mitglieder des Senats, Vertreter der Parlamente zentralasiatischer Länder, Leiter von Ministerien und Behörden, Experten der Europäischen Union und des Regionalen Umweltzentrums für Zentralasien sowie Vertreter internationaler Organisationen und Fachleute aus der Industrie teil.
Im Rahmen des Dialogs wurden Maßnahmen zur Stärkung der Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Prinzipien der Kreislaufwirtschaft auf nationaler Ebene in den zentralasiatischen Ländern erörtert.
Die Teilnehmer der Veranstaltung widmeten der Rolle der Parlamente bei der wirksamen Etablierung einer langfristigen regionalen Umweltpolitik und der Stärkung direkter partnerschaftlicher Beziehungen besondere Aufmerksamkeit.
Es wurden Fragen im Zusammenhang mit der Verbesserung gesetzgeberischer Initiativen und dem Ausbau der Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor erörtert.
Die Teilnehmer tauschten sich zudem über Fragen im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Transformation durch Unternehmen, Investitionen und Innovation, der rationellen und effizienten Nutzung von Ressourcen sowie der Umsetzung politischer Maßnahmen zur Reduzierung des Abfallaufkommens aus.
Im Anschluss an die Veranstaltung wurde die Notwendigkeit einer Ausweitung der interparlamentarischen und institutionellen Zusammenarbeit zwischen den zentralasiatischen Ländern im Bereich der Kreislaufwirtschaft betont, ebenso wie die Notwendigkeit, die Rolle der gesetzgebenden Organe bei der Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung zu stärken.
Norgul Abduraimova, UzA