Ein neuer Wissenschafts-, Bildungs- und Tourismuskomplex markiert den Beginn einer neuen Etappe in der Entwicklung von Fergana
In der Stadt Margilan fand die Eröffnungsfeier des Burhonuddin-Marginoni-Komplexes statt, eines Wissenschafts-, Bildungs- und Tourismuskomplexes. Präsident Shavkat Mirziyoyev nahm an der Veranstaltung teil und hielt eine Rede.
Bei diesem historischen Anlass gratulierte das Staatsoberhaupt den Einwohnern von Fergana herzlich und betonte, dass der Komplex nicht nur im Leben von Margilan, sondern im gesamten Fergana-Tal eine wichtige Rolle spielen werde.
Wie bereits erwähnt, wurde das Programm zur sozioökonomischen Entwicklung der Region bis 2030 in den letzten Jahren konsequent umgesetzt. Der Flughafen in Kokand wurde saniert, während in Margilan und anderen Städten und Bezirken moderne Industrieunternehmen, Bildungs-, Gesundheits- und Kultureinrichtungen, IT-Parks sowie Wohnsiedlungen im Rahmen des Projekts „Neues Usbekistan“ entstehen.



Diese Maßnahmen zielen darauf ab, günstige Bedingungen für Arbeit und Leben zu schaffen, die Interessen, die Ehre und die Würde des Einzelnen zu schützen und den Geist des „Neuen Usbekistans“ in die Regionen zu tragen.
Der Präsident betonte, dass die Region Fergana in den letzten Jahren nicht nur auf nationaler, sondern auch auf internationaler Ebene wichtige Foren ausgerichtet habe. Die Durchführung des Internationalen Handwerksfestivals in Kokand und des Töpferfestivals in Rishtan sei zu einer Tradition geworden. In Fergana würden erfolgreich Foren zur regionalen Zusammenarbeit zwischen den zentralasiatischen Ländern abgehalten.
In den letzten Jahren wurden große Tourismuskomplexe unter Verwendung nationaler architektonischer Lösungen errichtet, die historische und moderne Traditionen miteinander verbinden. In Samarkand wurden der „Silk Road Samarkand“-Komplex und der Imam-Bukhari-Komplex eröffnet, während in Khorezm das internationale Tourismuszentrum „Arda Khiwa“ gegründet wurde. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung war die Eröffnung des Zentrums für islamische Zivilisation in Taschkent.



Es wurde darauf hingewiesen, dass die Geschichte der Region Fergana einen besonderen Platz in der Ausstellung des Zentrums einnimmt. Eines der vier Hauptportale des Zentrums ist nach Kokand benannt und bietet einen detaillierten Überblick über die Aktivitäten unserer großen Vorfahren aus der Zeit der Ersten Renaissance, Ahmad Fergani und Burhanuddin Marginoni.
Der Ausbau der touristischen Infrastruktur zeigt Ergebnisse. Im ersten Quartal des laufenden Jahres besuchten etwa 3 Millionen Touristen Usbekistan, und die Tourismusexporte überstiegen 1,1 Milliarden US-Dollar.
Der Staatschef hob auch das reiche geistige und kulturelle Erbe von Fergana hervor. Es wurde darauf hingewiesen, dass Dichter und Schriftsteller wie Uvaysi, Nodira, Anbar Otin, Dilshod Barno, Gulkhani, Muqimi, Furqat, Zavqi, Charkhi, Sobir Abdulla sowie Gelehrte und Kulturschaffende wie Aziz Qayumov, Erkin Vokhidov, Khudoyberdi Tokhtaboyev, Umarali Normatov, Enakhon Siddiqova und Anvar Obidjon einen enormen Beitrag zum geistigen Erbe unseres Volkes geleistet haben.



Es wurde betont, dass herausragende Künstler, darunter Yusufjon Qiziq Shakarjonov, Usta Olim Komilov, Mukhiddin Kariyakubov, Tamara Khanum, Halima Nosirova, Mukarrama Turgunbayeva, Jurahon Sultonov und Mamurjon Uzoqov, einen unschätzbaren Beitrag zur Entwicklung der usbekischen Kunst und Kultur geleistet haben.
Der Präsident erklärte, dass umfangreiche Maßnahmen geplant seien, um das Talent und die Verdienste der Meister der Künste gebührend zu würdigen und ihr kreatives Erbe an künftige Generationen weiterzugeben. Es wurden Schulen gegründet, die nach Sherali Jurayev und Farrukh Zakirov benannt sind. In Zukunft sollen auch Schulen für die Meisterkünstler aus Fergana eröffnet werden.
Der Staatschef betonte, dass die Eröffnung des Burhonuddin-Marginoni-Komplexes, eines Wissenschafts-, Bildungs- und Tourismuskomplexes, den Beginn einer neuen Ära markiere.



Der einzigartige Komplex, der auf der Grundlage nationaler architektonischer Traditionen erbaut wurde und sich über 35 Hektar erstreckt, umfasst das Institut für Islamische Rechtswissenschaft, ein Maqom-Theater, ein Freiluft-Amphitheater, ein Museum für Lokalgeschichte, eine Allee der Schriftsteller und Künstler, ein Handwerkzentrum, Hotels und Serviceeinrichtungen.
Der Komplex wird zur Erforschung und Förderung des reichen wissenschaftlichen Erbes von Burhanuddin Marginoni, zur Bewahrung der alten Handwerkstraditionen der Region und zur Entwicklung des Pilgertourismus beitragen.
Der Präsident zeigte sich zuversichtlich, dass dieses majestätische Bauwerk einen würdigen Platz unter den einzigartigen Wahrzeichen des Neuen Usbekistan einnehmen und zu einem der Aushängeschilder der Region Fergana werden wird.



„Es hat eine tiefe historische und persönliche Bedeutung, dass wir diesen Komplex in Margilan errichtet haben. Diese gesegnete Stadt hat viele Persönlichkeiten der Wissenschaft und der Aufklärung hervorgebracht. Historischen Quellen zufolge war dieses fruchtbare Land als ‚Heimat der Aufklärer‘ bekannt.“
„Auf dieses umfangreiche geistige Erbe stützend, werden wir neue Kapitel in der glorreichen Geschichte von Margilan und ganz Fergana schreiben. Wir haben allen Grund, darauf stolz zu sein und es zu bewundern“, sagte der Präsident.
Der Staatschef sprach den Wissenschaftlern, Designern, Ingenieuren, Bauarbeitern, Arbeitern und Angestellten sowie allen, die zu diesem edlen Vorhaben beigetragen haben, seinen aufrichtigen Dank aus.
Die Feierlichkeiten wurden mit einem umfangreichen Konzertprogramm fortgesetzt. Auftritte von Folklore- und ethnografischen Ensembles und Künstlern sowie traditionelle Spiele und Askiya sorgten für eine fröhliche Atmosphäre für alle.




UzA