Die UN-Generalversammlung verabschiedet eine von Usbekistan initiierte Resolution
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat die Resolution mit dem Titel „Stärkung der Rolle der Parlamente bei der Beschleunigung der sozialen Entwicklung“ angenommen, die auf Initiative des Präsidenten der Republik Usbekistan, Shavkat Mirziyoyev, vorgelegt worden war.
Das Dokument wurde von 61 UN-Mitgliedstaaten aus allen Regionen mitgetragen, was die breite internationale Unterstützung für die Bemühungen Usbekistans um die Förderung der sozialen Entwicklung, die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung und die Stärkung der parlamentarischen Diplomatie verdeutlicht.
Ulugbek Lapasov, der Ständige Vertreter Usbekistans bei den Vereinten Nationen, betonte, dass das Dokument einen wichtigen Beitrag Usbekistans zur Förderung der globalen sozialen Agenda und zur Stärkung der Rolle der Parlamente in internationalen Angelegenheiten darstellt.
Die Resolution unterstreicht die entscheidende Rolle der Parlamente bei der Beschleunigung der Fortschritte auf dem Weg zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung bis 2030. Sie fordert bessere nationale Gesetze, stärkere Systeme der sozialen Sicherung, Armutsbekämpfung, menschenwürdige Beschäftigungsmöglichkeiten, einen breiteren Zugang zu hochwertiger Bildung sowie die Förderung der sozialen Inklusion.
Das Dokument hebt hervor, wie wichtig es ist, die Beteiligung von Frauen und jungen Menschen an parlamentarischen Aktivitäten zu fördern, die digitale Transformation zur Förderung des sozialen Fortschritts zu nutzen und die internationale Zusammenarbeit zur Unterstützung von Entwicklungsländern zu stärken.
Das Dokument erwähnt zudem die 150. Versammlung der Interparlamentarischen Union in Taschkent und die Verabschiedung der Taschkenter Deklaration über parlamentarisches Handeln für soziale Entwicklung und soziale Gerechtigkeit.
Die Resolution fordert die UN-Mitgliedstaaten nachdrücklich auf, eine aktivere Rolle bei der Einbindung der Parlamente in die Umsetzung und Überwachung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zu übernehmen. Dazu gehören die Erstellung freiwilliger nationaler Berichte, die Überwachung der Erfüllung nationaler Verpflichtungen und die Intensivierung der Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Institutionen.
Das Dokument schlägt zudem vor, die parlamentarische Beteiligung an wichtigen UN-Veranstaltungen zu verstärken und die nationalen Statistiksysteme zu stärken, um die Fortschritte in der sozialen Entwicklung besser bewerten zu können.
Vor der Verabschiedung der Resolution unternahm die Ständige Vertretung Usbekistans bei den Vereinten Nationen umfangreiche politische und diplomatische Bemühungen.
Der Verhandlungsprozess umfasste formelle Konsultationen und zahlreiche bilaterale Treffen. Dieser Ansatz ermöglichte die Ausarbeitung einer ausgewogenen Resolution, die den Grundsätzen der Universalität in UN-Dokumenten entspricht und die Interessen aller Mitgliedstaaten berücksichtigt.
Norgul Abduraimova, UzA