Die Energie des Wandels: Wie das SPIEF 2026 die Konturen einer neuen Weltordnung prägt und die innere Widerstandsfähigkeit stärkt
Das 29. Internationale Wirtschaftsforum St. Petersburg (SPIEF 2026) verlief wie am Schnürchen, wobei sich große globale geopolitische Veränderungen mühelos in Gespräche über praktische Wirtschaftsfragen einfügten.
Das Hauptereignis des Forums war traditionell die Plenarsitzung. In seiner Ansprache an die Teilnehmer zeichnete der russische Präsident Wladimir Putin ein umfassendes Bild des globalen Strukturwandels, in dem ehemalige Finanzmächte rasch ihre Legitimität verlieren.
Dem russischen Staatschef zufolge wird die Souveränisierung der Finanzströme durch inländische Indikatoren deutlich veranschaulicht: Der Anteil des Rubels an den russischen Exportabrechnungen hat bereits beeindruckende 65 Prozent erreicht.
Der Kurs hin zum Aufbau einer multipolaren und technologisch unabhängigen Welt fand bei den ausländischen Gästen des Forums starke Unterstützung. Der Vizepräsident der Volksrepublik China (VR China), Han Zheng, erklärte, dass Peking und Moskau gemeinsam alle Formen des Hegemonialismus ablehnen und sich auf die Schaffung eines Raums des gegenseitigen Respekts konzentrieren. Der Kurs der guten Nachbarschaft wurde auch vom usbekischen Präsidenten Shavkat Mirziyoyev unterstützt. Er analysierte die Schlüsselbereiche der Beziehungen zwischen Usbekistan und Russland, darunter die strategische Partnerschaft und das Bündnis, und hob die qualitative Entwicklung der Handels- und Wirtschaftskooperation, der interregionalen Zusammenarbeit, der industriellen Zusammenarbeit sowie der Zusammenarbeit im Energiesektor hervor.
Die Präsidentin von Tansania, Samia Suluhu Hassan, wies ihrerseits darauf hin, dass ihr Land zu den am schnellsten wachsenden in Afrika gehöre. Sie schlug vor, dass Russland mehr in ihr Land exportieren solle. Tansania würde auch gerne mehr nach Russland exportieren, fügte die Politikerin hinzu.
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Roman Bondarchuk, UzA
Sankt Petersburg