Die Bildungszusammenarbeit zwischen Usbekistan und Japan erreicht eine neue Ebene
An der Staatlichen Universität für Orientalistik in Taschkent fand eine internationale wissenschaftliche Konferenz mit dem Titel „Bewältigung globaler Herausforderungen im Zeitalter des Wandels: Theoretische und praktische Fragen der Japanologie“ statt.
Neben einheimischen Experten nahmen an der Veranstaltung führende Fachleute, Wissenschaftler und Forscher aus Japan, Polen, Vietnam, Kirgisistan und der Mongolei teil.
Die Konferenz wurde von der Rektorin der TSUOS, Professorin Gulchekhra Rikhsiyeva, eröffnet. Eine Begrüßungsrede hielt auch Kenji Hirata, der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter Japans in Usbekistan, der hervorhob, dass die Zusammenarbeit zwischen den beiden Nationen in den Bereichen Bildung und Wissenschaft von strategischer Bedeutung sei.
Die Konferenz konzentrierte sich auf drei Hauptbereiche. Der erste befasste sich mit modernen Methoden des Japanischunterrichts. Die Teilnehmer diskutierten den Einsatz künstlicher Intelligenz, das Lernen durch Videoinhalte sowie neue Ansätze zur Entwicklung phonetischer und grammatikalischer Fähigkeiten.

Im zweiten Bereich wurden Themen aus den Bereichen Wirtschaft, Geschichte, Gesellschaft und Politik analysiert.

Der dritte Abschnitt konzentrierte sich auf Themen im Zusammenhang mit Linguistik, Literatur und Übersetzung. Experten tauschten ihre Ansichten über die kulturellen Elemente der japanischen und usbekischen Literatur, die Herausforderungen bei der Übersetzung von Sprichwörtern sowie die moderne japanische Literatur aus.

Im Anschluss an die Konferenz betonte der Vizerektor der TSUOS, Professor Durbek Sayfullayev, dass die Hauptprioritäten in der weiteren Entwicklung der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit, dem Ausbau gemeinsamer Forschungsprojekte und der Umsetzung innovativer Bildungstechnologien liegen.

Musulmon Ziyo, UzA