Dialog zur Stärkung der Zusammenarbeit
Im Rahmen des Regionalen Ökologischen Gipfels in Astana, Kasachstan, fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Dialog über das Teheraner Übereinkommen – Stärkung der Zusammenarbeit im Interesse des Kaspischen Meeres“ statt, an der hochrangige Vertreter verschiedener Länder, Experten und Vertreter internationaler Organisationen teilnahmen, um die ökologischen Herausforderungen zu erörtern, denen die Region ausgesetzt ist.
Der katastrophale Rückgang des Wasserstandes des Kaspischen Meeres, der seit den 1990er Jahren etwa 2 Meter beträgt, wurde zum Hauptthema der Diskussion. Die Teilnehmer betonten, dass die Teheraner Konvention weiterhin die Grundlage für die Entwicklung gemeinsamer Lösungen bildet, darunter der ehrgeizige Aktionsplan zur Bewältigung der Wasserstandsschwankungen des Kaspischen Meeres für den Zeitraum 2026–2036.
In seiner Rede betonte der stellvertretende Minister für Ökologie und natürliche Ressourcen der Republik Kasachstan, Zhomart Aliyev, dass der Erhalt eines einzigartigen Ökosystems eine gemeinsame Priorität der fünf Länder sei. Er hob die Bedeutung der Initiative des kasachischen Präsidenten Kassym-Jomart Tokayev zur Entwicklung eines umfassenden zwischenstaatlichen Programms hervor.
Die Teilnehmer unterstützten die Notwendigkeit, einheitliche Vorhersagemodelle zu erstellen und den Datenaustausch zu verstärken. Die Mobilisierung von Mitteln internationaler Finanzinstitutionen für die Umsetzung von Umweltprojekten wurde ebenfalls zu einem Ziel des Dialogs. Die Möglichkeit, den aktuellen Aktionsplan zu einem größeren langfristigen zwischenstaatlichen Programm auszubauen, wurde erörtert.
Die Umsetzung der geplanten Strategien zielt nicht nur darauf ab, die Umweltsituation zu stabilisieren, sondern auch das Vertrauen zwischen den Ländern der Region zu stärken und so die nachhaltige Entwicklung des Kaspischen Beckens für die kommenden Jahrzehnte sicherzustellen.
Roman Bondarchuk, UzA
Astana, Kasachstan