Der SOZ-Gipfel für Medien und Thinktanks 2026 findet in Bischkek statt
Der SOZ-Gipfel für Medien und Thinktanks 2026, der sich mit dem Thema „Die Bedeutung des ‚Shanghai-Geistes‘ in der neuen Ära: Vom Wertekonsens zur praktischen Zusammenarbeit“ befasst, findet in Bischkek, Kirgisistan, statt.
Rund 260 Teilnehmer vertreten fast 150 führende Medienorganisationen, Think Tanks und Regierungsstellen aus den SOZ-Mitgliedsländern, darunter auch das SOZ-Sekretariat.
Bei der Eröffnung des Gipfels betonte Daiyrbek Orunbekov, Leiter des Dienstes für Informationspolitik der Präsidialverwaltung Kirgisistans, dass Medien und Thinktanks eine entscheidende Rolle bei der Meinungsbildung, der Vertrauensbildung und der Wahrung der Sicherheit zwischen den Nationen spielen. Er äußerte die Hoffnung, dass der Gipfel die Informationssicherheit innerhalb der SOZ verbessern, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Experten fördern und die kulturellen Bindungen stärken werde.
In ihrer Ansprache betonte die stellvertretende Generaldirektorin der Nachrichtenagentur Xinhua, Xi Yanchun, dass Xinhua sich konsequent darum bemüht, über die SOZ zu berichten und ihrer Stimme Gehör zu verschaffen. Ihrer Ansicht nach sollten die Medien und Thinktanks weiterhin als Brücken innerhalb der Organisation dienen, Einheit und gegenseitiges Vertrauen fördern, als treibende Kraft für Entwicklung und Wohlstand wirken, Brücken für den zwischenmenschlichen Austausch schlagen, den Multilateralismus vertreten und eine Vorreiterrolle bei der praktischen Zusammenarbeit einnehmen.

Der Direktor der kirgisischen nationalen Nachrichtenagentur „Kabar“, Mederbek Shermetaliev, merkte an, dass die SOZ-Mitgliedstaaten gemeinsam einen Mechanismus für einen regelmäßigen Dialog zwischen Thinktanks einrichten, gemeinsame Forschungsprojekte entwickeln, junge Experten ausbilden, den Erfahrungsaustausch unter Medienfachleuten ausweiten und die Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft, Information und humanitäre Hilfe konsequent vertiefen sollten.
Liu Jiangping, Botschafterin der Volksrepublik China in Kirgisistan, stellte fest, dass Medien und Thinktanks nicht nur als Chronisten ihrer Zeit fungieren, sondern auch als Verfechter der Zusammenarbeit. Sie betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen diesen Gruppen zu einem entscheidenden Mittel zur Umsetzung des „Shanghai-Geistes“ geworden sei.
Laut Kadyrbek Sarbayev, leitender Experte im Sekretariat der SOZ, wird der aktuelle Gipfel zur Förderung des Austauschs und der Zusammenarbeit zwischen den Medien und Thinktanks innerhalb der Organisation sowie zur langfristigen Entwicklung der Organisation beitragen.
Mirzokhid Rakhimov, Abteilungsleiter am Zentrum für Zeitgeschichte der Akademie der Wissenschaften Usbekistans, betonte, dass die SOZ das umfangreiche Erbe zivilisatorischer Interaktionen entlang der Großen Seidenstraße nutzen sollte. Er wies darauf hin, dass eine Ausweitung der Kontakte zwischen Thinktanks dazu beitragen könnte, die regionale Vernetzung zu stärken, eine nachhaltige Entwicklung zu fördern und Stabilität zu gewährleisten.
Der SOZ-Gipfel für Medien und Thinktanks 2026 findet vom 26. bis 30. Juli in Bischkek statt und wird von der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua und der kirgisischen nationalen Nachrichtenagentur Kabar organisiert.
G. Khonnazarov, UzA