Der Präsident Usbekistans erörtert mit der Leiterin der UN-Welttourismusorganisation Prioritäten der Zusammenarbeit im Tourismusbereich
Am 1. April empfing der Präsident der Republik Usbekistan, Shavkat Mirziyoyev, die Generalsekretärin der UN-Welttourismusorganisation, Shaikha Nasser Al Nowais.
Im Mittelpunkt der Gespräche stand der Ausbau der langfristigen, vielschichtigen Zusammenarbeit zwischen Usbekistan und dieser Sonderorganisation der Vereinten Nationen.
Die Leiterin der Organisation lobte die umfassenden Reformen im Tourismussektor Usbekistans in höchsten Tönen. Es werden konsequent Anstrengungen unternommen, um die Infrastruktur zu modernisieren und das touristische Angebot zu erweitern. Das Streckennetz wächst, im ganzen Land entstehen neue Museen, und regelmäßig finden große Kulturveranstaltungen statt.

Es wurde betont, dass sich die Zahl der Touristen, die Usbekistan besuchen, in den letzten acht Jahren versechsfacht hat und fast 12 Millionen erreicht hat. Bis 2030 soll diese Zahl auf 20 Millionen gesteigert und der Anteil des Tourismussektors am BIP des Landes auf 7 Prozent erhöht werden.
Die wachsende Zusammenarbeit zwischen Usbekistan und der UNWTO wurde mit großer Zufriedenheit zur Kenntnis genommen. Im Jahr 2023 fand die Generalversammlung der Organisation erfolgreich in Samarkand statt, die Internationale Akademie für Tourismus wurde gegründet, und in Kürze wird ein Themenbüro „Tourismus auf der Seidenstraße“ eröffnet.

Auf Initiative Usbekistans wurde eine Deklaration der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet, in der das Jahr 2027 zum Internationalen Jahr des nachhaltigen und widerstandsfähigen Tourismus erklärt wurde.

Bei dem Treffen wurde die Bereitschaft bekräftigt, die Partnerschaft weiter auszubauen, unter anderem durch die Verbesserung des internationalen Rechtsrahmens im Tourismus, die Umsetzung gemeinsamer Projekte, den Ausbau der fachlichen und technischen Zusammenarbeit sowie die Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte für die Tourismusbranche.
UzA