Der Präsident Tadschikistans besichtigt die historischen Denkmäler von Bukhara
Der Präsident der Republik Tadschikistan, Emomali Rahmon, der sich zu einem Staatsbesuch in Usbekistan aufhält, besichtigt gemeinsam mit dem Präsidenten der Republik Usbekistan, Shavkat Mirziyoyev, die historischen Denkmäler von Bukhara.
Das antike Bukhara ist seit langem für seine herausragenden historischen, architektonischen und kulturellen Werte bekannt und gilt seit Jahrhunderten als eines der Zentren der Wissenschaft, der islamischen Theologie und der Spiritualität. Das mehr als 2.500 Jahre alte historische Zentrum der Stadt wurde 1993 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Der Ehrengast besuchte in Begleitung des Präsidenten der Republik Usbekistan, Shavkat Mirziyoyev, zunächst das Mausoleum von Bahauddin Naqshband.

Der Komplex ist eine der großen Heiligtümer der islamischen Welt. Er wurde an der Grabstätte von Bahauddin Naqshband, dem Gründer der Naqshbandiyya-Tariqa, errichtet und umfasst heute ein Mausoleum, eine Khanqah, Moscheen, eine Nekropole und ein Museum, das der Geschichte des Sufismus gewidmet ist. Besonders hervorzuheben ist, dass das edle Prinzip der Lehre Bahauddin Naqshbands – „Dil – ba yor-u, dast – ba kor“ – zu Fleiß und spiritueller Reinheit aufruft.

Anschließend folgte ein Besuch des Samaniden-Mausoleums.

Dieses Denkmal gehört zu den ältesten Bauwerken in Zentralasien und besteht aus gebrannten Ziegeln. Es wurde Ende des 9. oder Anfang des 10. Jahrhunderts von Ismail Samani, dem Gründer und ersten Herrscher des Samanidenstaates, als Familiengrabstätte errichtet.

Seine architektonische Gestaltung spiegelt nicht nur islamische Traditionen wider, sondern auch vorislamische, darunter Elemente der sogdischen Kultur. Es wurde beobachtet, dass die Muster am Mausoleum je nach Sonnenstand in unterschiedlichen Schattierungen erscheinen, und die Form des Bauwerks, ein Würfel mit Kuppel, symbolisiert die Einheit von Erde und Himmel.


Dank seiner fast zwei Meter dicken Mauern und der hochwertigen Ziegel ist dieses einzigartige Denkmal bis heute gut erhalten geblieben.


Während der Besuche in den Mausoleen wurden Suren aus dem Koran rezitiert. Es wurden Gebete für die Ruhe der Verstorbenen sowie für Frieden und Wohlergehen unseres Volkes gesprochen.
UzA