Der Präsident informierte sich über das Industrie- und Investitionspotenzial von Fergana
Am zweiten Tag seines Besuchs in der Region Fergana informierte sich Präsident Shavkat Mirziyoyev über die Aktivitäten des Investor Service Centers in Fergana.
In Fergana wurde das internationale Ausstellungszentrum „Farg‘ona Expo“ eingerichtet, um das wirtschaftliche Potenzial der Region umfassend zu fördern, die industrielle Zusammenarbeit auszubauen, den Export anzukurbeln und günstige Bedingungen für Investitionen zu schaffen.

Das Zentrum dient nicht nur als Ausstellungsort, sondern auch als einheitliche Kommunikationsplattform für Unternehmer und Investoren.
Innerhalb des fünf Hektar großen Komplexes wurden die Voraussetzungen geschaffen, um die Produkte von mehr als 200 produzierenden Unternehmen zu präsentieren.

Die ersten beiden Etagen des neuen achtstöckigen Gebäudes sind für Organisationen reserviert, die Handel, Investitionen und Unternehmertum fördern. Die oberen Etagen werden als Büroräume für Investoren und Unternehmensvertreter genutzt.
Im Zentrum finden ganzjährig Ausstellungen und Messen in 15 Branchen statt. Hier haben Regierungsstellen, Hersteller, Exporteure und Investoren die Möglichkeit, auf einer einzigen Plattform miteinander in Kontakt zu treten und eine praktische Zusammenarbeit aufzubauen.

Angesichts der positiven Erfahrungen in Fergana ist geplant, ähnliche moderne Ausstellungskomplexe in Taschkent sowie in den Regionen Bukhara, Jizzakh und Samarkand zu errichten.
Dem Präsidenten wurden Informationen zu den für Investoren und Unternehmer eingeführten digitalen Plattformen vorgelegt, darunter das „Einheitliche nationale Informationssystem für Projektmanagement“.

Es wurde darauf hingewiesen, dass die Plattformen invest.gov.uz und pmi.miit.uz lokale und ausländische Unternehmer in einer einzigen digitalen Umgebung zusammenbringen und so Transparenz bei der Konzeption, Umsetzung und Überwachung von Investitionsprojekten gewährleisten.
Die einheitliche Investitionsplattform arbeitet nach dem „One-Stop-Shop“-Prinzip. Über sie kann sich ein Investor mit dem Investitionspotenzial der Regionen vertraut machen, fertige Projekte auswählen und deren Umsetzung über ein persönliches Konto verfolgen.

Ein Investor kann ein Projekt entweder selbstständig verwalten oder einen autorisierten Berater beauftragen. Alle Anträge werden in einem integrierten System erfasst, das mit dem Investitionsministerium und den zuständigen Behörden vernetzt ist. Die Fristen für jede Phase werden automatisch festgelegt, und ein verantwortlicher Manager überwacht den Prozess.
Bei Verzögerungen oder auftretenden Problemen wird die Angelegenheit zur raschen Lösung an die Regierungskommission weitergeleitet. Diese digitalen Lösungen bieten Unternehmern zusätzlichen Komfort und stärken das Vertrauen in das Investitionsumfeld.

In der Region Fergana wurde eine effektive Zusammenarbeit zwischen Investoren und Beratungsorganisationen etabliert, die zur qualitativ hochwertigen Vorbereitung und Umsetzung neuer Projekte beiträgt.
Dem Präsidenten wurden bedeutende Investitionsprojekte vorgestellt, deren Umsetzung in der Region vorgeschlagen wurde. Insbesondere wurden Pläne erörtert, gemeinsam mit China das Eurasische Internationale Handelszentrum zu errichten, in Zusammenarbeit mit Südkorea Biopellets zu produzieren und ein Wärmekraftwerk zu bauen sowie unter Beteiligung der Türkei einen modernen medizinischen Cluster zu etablieren.

Besondere Aufmerksamkeit galt einem großen Infrastrukturprojekt zur Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser, an dem Frankreich, Spanien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar beteiligt sind.
Zukünftige Initiativen wurden ebenfalls erörtert, darunter der Bau eines Fünf-Sterne-Hotels und einer modernen Kongresshalle, die Schaffung eines Freizeitparks neuen Formats in Quvasoy sowie die Errichtung einer Produktionsstätte für Batterien für Elektrofahrzeuge.

Der Präsident besichtigte Ausstellungen, die das industrielle und dienstleistungsbezogene Potenzial der Region Fergana hervorhoben. Präsentiert wurden Produkte aus den Bereichen Handwerk, Baumaterialien, Elektrotechnik, Maschinenbau, Textilien, Leder und Schuhe sowie Schmuck.
In der zweiten Ausstellungshalle wurden Produkte aus der Lebensmittelindustrie, dem umweltfreundlichen Verkehrswesen, dem Öl- und Gassektor, der Möbelherstellung, der Arzneimittelindustrie und der chemischen Industrie gezeigt. Diese Ausstellungen verdeutlichten die dynamische Entwicklung der Produktionssektoren der Region.

Am Veranstaltungsort traf der Staatschef mit ausländischen Unternehmern zusammen. Es wurden Themen wie die Beschleunigung der Umsetzung von Investitionsprojekten, die Lösung bestehender Herausforderungen und der Ausbau der für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit erörtert.
Insbesondere wurden Initiativen zur Ausweitung der Geschäftstätigkeit eines Goldverarbeitungsunternehmens und zur Errichtung einer modernen Kabelproduktion geprüft.
Der Präsident hörte sich die Vorschläge der Unternehmer an und erteilte konkrete Anweisungen zur Lösung der angesprochenen Probleme. Effizienz, Effektivität und Transparenz bei der Umsetzung aller Projekte wurden als Prioritäten festgelegt.
UzA