Das Mahalla Uzgаrish wird zu einem Ort echter Veränderung
Präsident Shavkat Mirziyoyev informierte sich über die im Mahalla Uzgаrish im Bezirk Sergeli durchgeführten Entwicklungsmaßnahmen sowie über die Aktivitäten der unter der Hochbahnlinie errichteten Handels- und Dienstleistungseinrichtungen.
Die konsequenten Reformen, die darauf abzielen, die Interessen der Menschen zu wahren und das öffentliche Wohlergehen zu verbessern, zeigen sich nun deutlich im Erscheinungsbild der Mahallas und im täglichen Leben der Menschen.
Das Mahalla Uzgаrish ist ein anschauliches Beispiel für einen solchen Wandel. Es verfügt über 45 Wohnblocks mit insgesamt 1.620 Wohnungen, in denen mehr als 6.700 Einwohner leben.
Langjährige Probleme, die sich über viele Jahre hinweg angesammelt hatten, wurden schrittweise angegangen, und es wurden eine moderne Infrastruktur sowie ein angenehmes soziales Umfeld geschaffen. Insbesondere wurden 10 Kinderspielplätze, ein Minifußballplatz und zwei Wellnessbereiche errichtet.
Der Staatschef informierte sich über die Aktivitäten des modernen Kraft-Wärme-Kopplungszentrums, das in der Mahalla errichtet wurde.
Das Zentrum wird dazu beitragen, im Herbst und Winter eine stabile Wärme- und Stromversorgung der Mahalla sicherzustellen. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung wird zunächst aus Erdgas Strom erzeugt und anschließend die dabei entstehende Wärme zur Warmwasserbereitung und zum Heizen von Wohnungen genutzt. Dies verbessert die Energieeffizienz und reduziert Verluste.
Die Gesamtkosten des Projekts beliefen sich auf 5,8 Millionen US-Dollar. Das Kraftwerk ist mit modernen, in Deutschland hergestellten Gaskolbenaggregaten und Kesseln ausgestattet. Seine jährliche Produktionskapazität beträgt 18,4 Millionen Kilowattstunden Strom und 80.000 Gigakalorien Wärmeenergie.
Im Rahmen des Projekts wurde eine zwei Kilometer lange Hochspannungsleitung zum allgemeinen Stromnetz verlegt. Dadurch konnte die Belastung des zentralen Stromnetzes des Bezirks um 3 Prozent gesenkt werden. Durch die Inbetriebnahme des Kraftwerks sind 10 feste Arbeitsplätze entstanden.
Gleichzeitig wurde die Infrastruktur der Mahalla vollständig modernisiert. Insgesamt wurden 1,4 Kilometer Fußgängerwege angelegt, die Fassaden von 12 Wohnblocks renoviert und die innerörtlichen Straßen asphaltiert. Darüber hinaus wurden 2.720 Zierbäume und Sträucher gepflanzt, um das Gebiet zu begrünen.
Der Präsident führte ein herzliches Gespräch mit Vertretern der „Mahalla der Sieben“ und lokalen Aktivisten. Es wurde festgestellt, dass die hier umgesetzten Veränderungen das Ergebnis der Bemühungen waren, menschenwürdige Lebensbedingungen zu schaffen und die Mahalla in ein gepflegtes, sicheres Umfeld zu verwandeln.
„Unsere groß angelegten Entwicklungsarbeiten begannen genau hier im Bezirk Sergeli. Es ist kein Geheimnis, dass einige an den Aussichten dieses Großprojekts zweifelten, als wir vorschlugen, hier eine moderne U-Bahn-Linie zu bauen.
Doch wenn wir heute diese schönen, gepflegten Bereiche und vor allem die zufriedenen Gesichter unserer lieben Landsleute sehen, sind wir einmal mehr davon überzeugt, dass der von uns eingeschlagene Weg der richtige war.
Der Zweck unseres heutigen Besuchs ist es, direkt mit Ihnen zu sprechen und Ihre Vorschläge und Initiativen anzuhören“, sagte der Präsident.
Der Staatschef besichtigte zudem die Handels- und Dienstleistungseinrichtungen, die unter der durch den Bezirk Sergeli verlaufenden Hochbahnlinie errichtet wurden.
In der modernen Stadtentwicklung ist es wichtig, die vorhandene Infrastruktur effizient zu nutzen und ungenutzte Flächen in komfortable, wirtschaftlich produktive Räume für die Bewohner umzuwandeln. Zu diesem Zweck wurde eine 5,7 Hektar große Fläche unter der Hochbahnlinie vollständig saniert.
Insgesamt haben sich hier 137 Unternehmen angesiedelt, wodurch 250 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden. Unter der U-Bahn-Linie wurden vier Kilometer Fuß- und Radwege, zwei Kinderspielplätze sowie Sportbereiche angelegt. Darüber hinaus wurden 100 Bänke und 40 moderne dekorative Leuchten installiert, um den Anwohnern Erholungsräume zu bieten.
UzA