Bukhara – ein wichtiges Zentrum für wissenschaftlichen und interkulturellen Dialog sowie für Diplomatie
Kaha Imnadze, Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs und Leiterin des Regionalzentrums der Vereinten Nationen für präventive Diplomatie in Zentralasien, die am Zweiten Asiatischen Frauenforum in Bukhara teilnimmt, betonte, wie wichtig es sei, in dieser historischen Stadt einen Dialog über die Zukunft zu führen.

„Bukhara ist seit Jahrhunderten ein wichtiges Zentrum für wissenschaftlichen und interkulturellen Dialog sowie für Diplomatie“, sagte Kaha Imnadze. „Heute entwickelt sich diese Stadt zu einer bedeutenden Plattform, um die Führungsqualitäten von Frauen, ihr wissenschaftliches Potenzial und Initiativen zur Förderung der Zusammenarbeit zusammenzubringen.“

Die stellvertretende Sprecherin des Jogorku Kenesh der Kirgisischen Republik, Jyldyz Taalaibek kyzy, stellte fest, dass immer mehr Frauen eine Karriere in der Wissenschaft anstreben. Ihre Forschung, ihre innovativen Ideen und ihr Führungspotenzial seien unerlässlich, um den Herausforderungen der heutigen Zeit zu begegnen. Das Forum bietet eine Plattform für die Zusammenarbeit unter Wissenschaftlerinnen, den Erfahrungsaustausch und die Förderung wissenschaftlicher Initiativen.

„Derzeit konzentrieren sich unsere Länder darauf, das Vertrauen in der Region zu stärken, einen konstruktiven Dialog zu fördern und die praktische Zusammenarbeit auszuweiten“, sagte Mujibakhon Javkhari, Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Familie und Gesundheitswesen des Majlisi Namoyandagon des Parlaments von Tadschikistan. „Der Dialog der weiblichen Führungskräfte der zentralasiatischen Länder und Aserbaidschans ist eine natürliche Fortsetzung dieser Zusammenarbeit. Besonders hervorheben möchte ich die hervorragende Vorbereitung Usbekistans auf dieses Forum.“
Interview geführt von Norgul Abduraimova, UzA