Auf dem Weg zur Bündelung des Potenzials beider Regionen
Normat Tursunov, der Bürgermeister der Region Nawoi, traf sich mit Mehdi Zandieh Vakili, dem Gouverneur der Zentralprovinz des Iran, sowie mit Mitgliedern der iranischen Delegation unter der Leitung des iranischen Botschafters in Usbekistan, Mohammad Ali Eskandari.
Es wurde festgestellt, dass sich die groß angelegten Wirtschaftsreformen Usbekistans auf die effektive Nutzung des regionalen Investitionspotenzials, die Diversifizierung der Industrie, die Vertiefung der Verarbeitung lokaler Rohstoffe und die Steigerung der Produktion exportorientierter Güter konzentrieren.
Die Parteien erörterten Möglichkeiten zur Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Regionen und unterbreiteten konkrete Vorschläge, um die reichhaltigen Ressourcen sowie die strategischen Verkehrs- und Logistikvorteile der Region Nawoi zusammen mit den industriellen und technischen Kapazitäten der Zentralprovinz des Iran zu nutzen. Die Delegation hob das Potenzial für Kooperationen im chemischen und petrochemischen Sektor hervor.

Fertigprodukte werden aus Rohstoffen wie PVC, Harnstoff, Methanol und Natronlauge hergestellt, die von Navoiazot JSC geliefert werden. In den Gesprächen wurde vorgeschlagen, die Herstellung von PVC-Rohren, Kabeln, Harz, Chemikalien zur Wasseraufbereitung, Haushaltschemikalien und Reinigungsmitteln vor Ort zu etablieren. Die Nutzung der Erfahrungen des Industriegebiets Kfar Sava und der Industriestadt Kaveh wird dazu beitragen, die Produktionskapazitäten zu erweitern.
Die Bildung eines Clusters mit den Schwerpunkten Schwermaschinenbau, Bergbaumaschinen und Industriedienstleistungen bietet eine vielversprechende Kooperationsmöglichkeit. Großunternehmen in der Region Nawoi wie NMMC, Navoiuran und Qizilqumcement erzeugen eine beständige Nachfrage nach moderner Bergbau- und Technologieausrüstung sowie nach Ersatzteilen. Die lokale Deckung dieses Bedarfs kann erhebliche wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen. Durch die Kombination des iranischen Fachwissens in den Bereichen Industrie und Maschinenbau mit den Produktionskapazitäten der großen Unternehmen in Nawoi kann dieser Ansatz zur Etablierung eines neuen Clusters führen, der sich der Herstellung von Bergbaumaschinen und industriellen Dienstleistungen widmet.

Die Zusammenarbeit im Energiesektor und in der Elektroindustrie wird als vielversprechender Bereich angesehen. Konkret gibt es einen Vorschlag, in der Freihandelszone Nawoi eine lokale Montagebasis für Transformatoren, Schaltanlagen und Anlagen für erneuerbare Energien einzurichten.
Im Anschluss an das Treffen vereinbarten die Parteien, gemeinsame Projekte zu entwickeln, die die Möglichkeiten des internationalen Flughafens Nawoi und der zollfreien „Porto-Franco“-Zone zum gegenseitigen Nutzen nutzen.
A. Buriyev, UzA