Almaty vereint Eurasien: EDB-Wirtschaftsforum beginnt
Am 25. Juni wurde in Almaty die Jahrestagung und das Wirtschaftsforum der Eurasischen Entwicklungsbank (EDB) unter dem Motto „Eurasien 2030+: Investitionen, Wachstum und neue Chancen“ eröffnet.
An zwei Tagen bietet die Veranstaltung eine Plattform zur Diskussion wichtiger Aspekte des Wirtschaftswachstums in Eurasien, der Zusammenarbeit bei Investitionen, der Verkehrsverbindungen, der islamischen Finanzwirtschaft und der digitalen Technologien.
Das Forum brachte Vertreter von Regierungsbehörden, Unternehmen, internationalen Finanzorganisationen sowie aus Fach- und Medienkreisen aus 15 Ländern zusammen.
Nikolai Podguzov, Vorsitzender des EDB-Vorstands, moderierte die Eröffnungszeremonie.

Hochrangige Vertreter der Finanz- und Wirtschaftsbehörden der EDB-Mitgliedsländer hielten Begrüßungsreden vor den Forumsteilnehmern. Usbekistan wurde bei der Eröffnungszeremonie von Khurram Teshabayev, dem stellvertretenden Minister für Investitionen, Industrie und Handel der Republik Usbekistan, vertreten, der die Bedeutung des Ausbaus der regionalen Zusammenarbeit, der Gewinnung von Investitionen und der Entwicklung gemeinsamer Infrastrukturprojekte hervorhob.
Das Forum umfasst über zehn thematische Sitzungen, die sich mit dringenden regionalen Wirtschaftsfragen befassen. Die Teilnehmer werden globale Wirtschaftstrends und deren Einfluss auf die eurasischen Staaten, Investitionsmöglichkeiten im Bereich der nachhaltigen Entwicklung, die digitale Transformation, die Zukunft des islamischen Finanzwesens in Zentralasien, den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in Binnenländern sowie die Möglichkeiten des Eurasischen Verkehrsrahmens erörtern.
Besonderes Augenmerk wird auf den Einsatz künstlicher Intelligenz und anderer innovativer Technologien gelegt. An dem Forum nehmen zudem Führungskräfte wichtiger islamischer Finanzinstitute aus Saudi-Arabien, Malaysia, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie Vertreter multilateraler Entwicklungsbanken, Investmentfonds und namhafter Unternehmen teil.
In diesem Jahr feiert die Eurasische Entwicklungsbank ihr 20-jähriges Bestehen. Bis Ende 2025 hatte sie 326 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 19,6 Milliarden US-Dollar finanziert. Ein großer Teil dieser Mittel floss in die Verkehrsinfrastruktur, digitale Lösungen, grüne Energie, Landwirtschaft, Industrie und Maschinenbau.
Das Forum soll Diskussionen über innovative Mechanismen der Investitionszusammenarbeit und die Vertiefung wirtschaftlicher Beziehungen anregen und sich gleichzeitig auf praktische Lösungen für die nachhaltige Entwicklung der eurasischen Staaten konzentrieren.
Aziza Alimova, UzA
Almaty, Kasachstan