„Wasser für nachhaltige Entwicklung“
So lautete der Titel der 4. internationalen Konferenz, die vom 25. bis 26. Mai in Duschanbe stattfand. Die Konferenz wurde vom tadschikischen Präsidenten Emomali Rahmon eröffnet, der darauf hinwies, dass das Thema eines gerechten und breiten Zugangs zu Wasser weltweit an Bedeutung gewinne, was eine Stärkung der internationalen Zusammenarbeit erforderlich mache.
Laut Otabek Khazratov, Leiter der Abteilung für internationale Beziehungen und Angelegenheiten der Welthandelsorganisation im Ministerium für Wasserressourcen, diente die Veranstaltung als wichtige Plattform für die Diskussion aktueller Fragen der Wasserwirtschaft.
„Das Internationale Institut für Wassermanagement (IWMI) organisierte zudem das Forum ‚Perspektiven für grenzüberschreitende Zusammenarbeit: Innovation und praktische Maßnahmen im nachhaltigen Wasserressourcenmanagement‘“, so Herr Khazratov. „Zu den Teilnehmern gehörte eine Delegation aus unserem Land unter der Leitung von Shukhrat Ganiyev, Berater des Präsidenten der Republik Usbekistan für die Entwicklung des Agrar- und Lebensmittelsektors.“

Die Teilnehmer tauschten sich über die rationelle und effiziente Nutzung grenzüberschreitender Wasserressourcen, die Gewährleistung der Wasserversorgungssicherheit im Zeitalter des Klimawandels und die Stärkung der regionalen Zusammenarbeit aus. Besonderes Augenmerk wurde auf die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den zentralasiatischen Ländern gelegt.
Die Delegation aus Usbekistan informierte über die laufenden Reformen im Land zur Modernisierung des Wasserressourcenmanagementsystems, zur Digitalisierung des Sektors und zur breiten Einführung wassersparender Technologien.
Es fand zudem ein hochrangiger Dialog zwischen den Ministern statt, an dem die Leiter der Wasserwirtschaftsbehörden aus den zentralasiatischen Ländern teilnahmen. Anwesend waren der Minister für Wasserressourcen der Republik Usbekistan, Shavkat Khamrayev, sowie die Leiter der zuständigen Behörden aus Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan.

Die Teilnehmer erörterten Fragen im Zusammenhang mit der Gewährleistung einer koordinierten Bewirtschaftung auf Ebene der Einzugsgebiete, der Anpassung an die Folgen des Klimawandels und der Digitalisierung der Wasserwirtschaft. Die usbekische Seite betonte die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit bei der Wasserwirtschaft in der Region zu stärken und die Mechanismen für die praktische Zusammenarbeit zu verbessern. Wie bereits erwähnt, wurde 2025 das Wassergesetz sowie das Programm zur Entwicklung der Wasserwirtschaft und des Bewässerungssektors für den Zeitraum 2025–2028 verabschiedet. Wassersparende Technologien wurden auf 2,6 Millionen Hektar eingeführt, und bis 2028 soll diese Fläche auf 3,5 Millionen Hektar erweitert werden.
Auf der Konferenz nahm die usbekische Delegation an einer Plenarsitzung teil, in deren Rahmen Informationen über das in Samarkand geplante Weltwasserforum gegeben wurden.
Nasiba Ziyodullayeva, UzA