Usbekistan und Neuseeland tauschen Erfahrungen im Bereich der Einlagensicherung aus
Die Einlagensicherungsagentur Usbekistans hielt eine Videokonferenz mit Vertretern des neuseeländischen Einlagensicherungssystems (Depositor Compensation Scheme, DCS) ab, das von der neuseeländischen Zentralbank betrieben wird.
Während des Online-Treffens erläuterten die DCS-Vertreter Einzelheiten zur Funktionsweise des Systems, zur Auszahlung von Entschädigungen an Einleger im Falle einer Inanspruchnahme der Einlagensicherung sowie zur Organisation und Verwaltung dieser Prozesse.
Im Mittelpunkt der Diskussion standen die Einbindung der Öffentlichkeit, die Sensibilisierung für das Einlagensicherungssystem und die Aktivitäten der Organisation sowie die Förderung der Zusammenarbeit mit den Interessengruppen.
Die Vertreter der Einlagensicherungsagentur erörterten die Aktivitäten der Organisation und gaben praktische Einblicke. Konkret untersuchten sie einen realen Garantiefall aus dem Frühjahr 2026, bei dem es um den Entzug der Banklizenz einer bestimmten Bank ging.
Darüber hinaus wurden die Teilnehmer über die Ergebnisse einer Bevölkerungsumfrage sowie über die Strategien der Agentur zur Stärkung des Finanz- und Informationsbewusstseins der Bürger informiert. Die Diskussion befasste sich auch mit der Entwicklung einer Kommunikationsstrategie und Möglichkeiten zur weiteren Verbesserung des Anlegerinformationssystems.
Im Anschluss an das Treffen würdigten die Parteien den Wert und die praktische Bedeutung des Austauschs von Erfahrungen im Bereich der Einlagensicherung. Sie bekundeten zudem ihre Absicht, die Zusammenarbeit in Bereichen von gemeinsamem Interesse fortzusetzen und auszubauen.
Aziza Alimova, UzA