Taschkent macht einen Schritt in Richtung eines internationalen Finanzzentrums
Der Präsident Usbekistans hat das Verfassungsgesetz „Über das Internationale Finanzzentrum Taschkent“ unterzeichnet. Dies gab Saida Mirziyoyeva, Leiterin der Präsidialverwaltung, bekannt, die das Dokument als eine der wichtigsten wirtschaftlichen Entwicklungen des Jahres und als Ergebnis der Reformen bezeichnete, die das Land seit fast einem Jahrzehnt verfolgt.
Sie erklärte, dass die Gründung des Internationalen Finanzzentrums Taschkent erstmals auf Verfassungsebene offiziell anerkannt worden sei. Dieses Zentrum werde als Rechtsraum mit einem einzigartigen Rechtsstatus fungieren, der auf den Grundsätzen des englischen Rechts basiert.
Das Gesetz schafft einen speziellen Rechtsrahmen, ein unabhängiges Handelsgericht und ein modernes, an internationale Standards angepasstes rechtliches Umfeld. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Attraktivität Usbekistans für ausländische Investoren, Banken, Investmentfonds und internationale Finanzinstitutionen zu steigern.
Saida Mirziyoyeva hob hervor, dass der neue Rechtsrahmen darauf abzielt, die Attraktivität des Landes für Investoren, innovative Finanzdienstleistungen und internationale Projekte zu steigern. Sie betonte, dass dieses Gesetz eine Investition in Vertrauen darstelle, das wertvollste Gut auf dem globalen Markt. Durch die Schaffung transparenter Regeln und eines soliden Kapitalschutzes bewegt sich Taschkent zuversichtlich auf die Integration in das globale Finanzsystem zu und wird zu einem bedeutenden Motor des regionalen Wirtschaftswachstums.
Aziza Alimova, UzA