Präsident Shavkat Mirziyoyev besichtigt neue Verkehrsinfrastruktur zwischen Urgench und Khiwa
Präsident Shavkat Mirziyoyev besichtigte die neue Eisenbahnstrecke, die den internationalen Flughafen Urgench mit dem Bahnhof verbindet.
Usbekistan legt den Schwerpunkt auf den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, die Integration verschiedener Verkehrsträger und die Schaffung eines komfortablen Verkehrssystems für Einwohner und Touristen. Das Projekt in der Region Khorezm trägt ebenfalls zu diesen Zielen bei.

Im Rahmen des 225 Milliarden UZS teuren Projekts wurde eine neue, 11 Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut, die den internationalen Flughafen Urgench mit dem Bahnhof verbindet. Das Projekt umfasste zudem den Bau eines Bahnhofs, einer Brücke, Straßenkreuzungen und 25 Durchlässe entlang der Strecke.
Die neue Strecke wird jährlich etwa 650.000 in- und ausländische Touristen befördern können. Die Fahrzeit zwischen Urgench und Khiwa wird sich von 80 auf 40 Minuten halbieren. Durch das Projekt sind zudem etwa 30 neue Arbeitsplätze entstanden.

Bemerkenswert ist, dass dies Usbekistans erstes Projekt ist, bei dem ein Flughafen direkt an das Eisenbahnnetz angebunden wird. Auf der Strecke vom internationalen Flughafen Urgench nach Khiwa wird ein in China gebauter Elektrozug vom Typ CR200J verkehren.

Der sechsteilige Elektrozug bietet Platz für etwa 400 Fahrgäste und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern pro Stunde. Die Wagen verfügen über Sitzplätze in der VIP-, Business- und Economy-Klasse, kostenloses WLAN, Ladeanschlüsse für elektronische Geräte sowie moderne Klima- und Heizungsanlagen. Der Zug ist zudem mit den notwendigen Einrichtungen für Fahrgäste mit Behinderungen ausgestattet.
Der Staatschef reiste mit dem neuen Elektrozug nach Khiwa.

In Khiwa besichtigte der Präsident zudem neue Oberleitungsbusse, die auf der Strecke zwischen dem internationalen Flughafen Urgench und dem Bahnhof Khiwa zum Einsatz kommen werden.
Die zehn Oberleitungsbusse, die im Juli dieses Jahres aus China geliefert wurden, sind mit einem modernen autonomen Betriebssystem ausgestattet, das es ihnen ermöglicht, bis zu 100 Kilometer ohne Anschluss an die Oberleitung zurückzulegen. Sie werden Fahrgäste auf der Strecke Urgench – Khiwa – Urgench befördern.

Jeder Oberleitungsbus bietet Platz für bis zu 87 Fahrgäste. Sie verfügen über Einrichtungen für Fahrgäste mit Behinderungen, ältere Menschen und Reisende mit Kindern sowie über USB- und Typ-C-Ladeanschlüsse und interne sowie externe Überwachungskameras. Zudem sind sie mit einem Fahrerüberwachungssystem, einem Spurverlassenswarner und automatischen Brandbekämpfungssystemen ausgestattet.

Der Präsident hatte die Anschaffung dieser modernen Fahrzeuge während seines Besuchs in der Region Khorezm im vergangenen Jahr vorgeschlagen.
Der Staatschef wies darauf hin, dass die Integration verschiedener Verkehrsmittel den Einwohnern und Touristen mehr Komfort bieten, die Fahrzeiten verkürzen und die touristische Attraktivität der Region steigern werde. Die zuständigen Beamten wurden angewiesen, einen sicheren und qualitativ hochwertigen Personenverkehr zu gewährleisten.
UzA