Neues Migrationsabkommen
Die Beziehungen zwischen Usbekistan und Schweden im Bereich der Migration haben eine qualitativ neue Ebene erreicht.
Usbekistan und Schweden haben ein zwischenstaatliches Abkommen über Migration und Mobilität sowie eine gemeinsame Deklaration zur Umsetzung eines Pilotprogramms in diesem Bereich unterzeichnet.
Die Dokumente sehen die gemeinsame Ausbildung qualifizierter technischer Fachkräfte und Fachkräfte im Gesundheitswesen, im Dienstleistungssektor und in der Pflege vor, die auf die spezifischen Bedürfnisse des schwedischen Arbeitsmarktes zugeschnitten sind. Zu diesem Zweck werden die Parteien einen klaren Rahmen für die Zusammenarbeit zwischen Arbeitssuchenden und Arbeitgebern entwickeln.
Darüber hinaus sind Pläne vorgesehen, die akademischen Austauschprogramme für Studierende, Doktoranden und junge Forscher auszuweiten sowie zusätzliche Maßnahmen zum Schutz der Rechte von Migranten und ihren Familienangehörigen einzuführen.
Die Dokumente regeln auch die Vereinfachung der Visumverfahren, einschließlich der Einführung einer 30-tägigen Visumbefreiung für Inhaber von Diplomatenpässen. Gleichzeitig werden die Parteien ihre gemeinsamen Anstrengungen zur Bekämpfung von illegaler Migration, Menschenhandel und Dokumentenfälschung verstärken.
Die Umsetzung des Pilotprojekts unter Beteiligung der Internationalen Organisation für Migration wird eine detaillierte Analyse des schwedischen Arbeitsmarktes sowie die Organisation von Schwedisch- und Berufsbildungskursen für Bürger ermöglichen.
Das unterzeichnete Abkommen zielt darauf ab, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu stärken und die Voraussetzungen für sicheres und legales Reisen zu schaffen.
F. Yakhshiboyeva, UzA