Bildungsplattform „Seidenstraße“ auf der Dongduk-Frauenuniversität geplant
Die Dongduk-Frauenuniversität in Seoul baut ihre Zusammenarbeit mit den Ländern Zentralasiens aus und geht dabei über den traditionellen Studentenaustausch hinaus zur Schaffung einer gemeinsamen Bildungsplattform.
Derzeit studieren 170 Studierende aus Usbekistan an der Universität. Es ist geplant, ihre Zahl schrittweise auf 500 zu erhöhen und anschließend eine umfassendere akademische Struktur aufzubauen.
Früher bedeutete Internationalisierung die Aufnahme von Studierenden. Heute geht es um die gemeinsame Schaffung eines Bildungssystems.

Im Rahmen des Projekts ist geplant, ein Doppelabschlussprogramm mit der Çanakkale Onsekiz Mart Universität zu entwickeln und ein akademisches Anrechnungssystem mit Universitäten in Zentralasien einzurichten.

In der nächsten Phase werden voraussichtlich 100 Studierende aus Usbekistan und 30 aus Kasachstan eintreffen. Künftig soll das Projekt auf fünf zentralasiatische Länder sowie Aserbaidschan und die Türkei ausgeweitet werden.
Parallel dazu laufen die Vorbereitungen zur Einrichtung einer eigenständigen akademischen Struktur auf Master-Ebene auf der Grundlage des K-Silkroad-Programms.
Nazokat Usmanova, UzA