Ausstellung in Istanbul erschließt neue Märkte für usbekische Produkte
Die internationale Lebensmittelmesse „F Istanbul 2026“ fand im Istanbul Expo Center statt.
Vertreter usbekischer Unternehmen nutzten die Messe nicht nur, um ihre Produkte zu präsentieren, sondern auch, um diese direkt ausländischen Einkäufern vorzustellen, die Nachfrage einzuschätzen und Exportverträge auszuhandeln.
Insbesondere zeigten getrocknete Früchte das landwirtschaftliche Potenzial Usbekistans, das Mineralwasser „Chortoq“ hob die natürlichen Ressourcen und nationalen Marken des Landes hervor, und „Fursat Food“ präsentierte seine Erfahrung bei der Entwicklung neuer Fertigprodukte. Das „Fine Gold“-Eis gehörte zu den Produkten, die bei den Besuchern das größte Interesse weckten.

Am Stand von „Fine Gold“ hatten die Besucher die Möglichkeit, die Produkte zu probieren und die verschiedenen vorgestellten Sorten zu begutachten. Sirojiddin Ramziddinov, der Leiter des Unternehmens, gab Einblicke in die Produktionsmengen, die Produktpalette und die Ergebnisse der Messeteilnahme.
„Die Produktion bei Lux Cream lief Anfang dieses Jahres an. Derzeit stellen wir täglich 500 Eis-Sets her, wobei jedes Set 20 bis 24 Stück enthält. Besonders beliebt sind die Sorten „Gold“ und „Silber“, Eskimo-Eiscreme sowie mit Sirup und Schokolade überzogene Produkte. Das Eskimo-Sortiment umfasst acht Sorten. Obwohl dies unsere erste Messe ist, haben viele Unternehmer aus der Türkei und arabischen Ländern großes Interesse an unseren Produkten bekundet, und wir haben bereits Verträge mit 15 Unternehmen unterzeichnet.“
Für die auf der F Istanbul ausstellenden Unternehmen ist das wichtigste Ergebnis nicht nur der Besucherandrang an ihren Ständen, sondern auch die Exportverträge, die sich daraus ergeben könnten. Ein usbekisches Unternehmen exportiert Trockenobst, ein anderes entwickelt neue Süßwaren auf Obstbasis, und ein drittes vermarktet Mineralwasser als Markenprodukt. Unterdessen prüft Fine Gold die Expansion auf internationale Märkte mit seinem Eis.

Nach vier Tagen voller Gespräche in Istanbul wird sich der tatsächliche Erfolg für die usbekischen Hersteller daran messen lassen, wie viele dieser Gespräche zu konkreten Aufträgen und Exporten führen.
Nodira Qayumova,
Istanbul, Türkei