Vertreter aus 34 Ländern vereinen sich für ein gemeinsames Ziel
Die „Uzbekistan Energy Week“ hat im internationalen Ausstellungszentrum CAEx Uzbekistan begonnen.
Im Rahmen der Veranstaltung fand ein Energieforum zum Thema „Neue Energie: Innovation, nachhaltige Entwicklung und regionale Zusammenarbeit“ statt, an dem Vertreter der zuständigen Behörden, in- und ausländische Experten, Fachleute und Partner teilnahmen.
Auf dem Forum hielten der stellvertretende Ministerpräsident der Republik Usbekistan, Jamshid Khodjayev, der usbekische Energieminister Jurabek Mirzamakhmudov, der Energieminister der Republik Belarus, Denis Moroz, sowie weitere Teilnehmer Reden, in denen sie die wichtige Rolle der laufenden Reformen im Energiesektor für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes hervorhoben.
Wie Jamshid Khodjayev betonte, werden Investitionen in Infrastruktur, digitale Technologien und regionale Zusammenarbeit zu einem Schlüsselfaktor für die nachhaltige Entwicklung des Energiesektors.
„Heute ist Energie zu einem strategischen Bereich für unser Land geworden“, stellte er fest. „Zu diesem Zweck werden unter der Führung von Präsident Shavkat Mirziyoyev groß angelegte Reformen durchgeführt. Der Sektor ist offen für private Investitionen, Mechanismen für öffentlich-private Partnerschaften wurden eingeführt und ein transparentes Investitionsumfeld geschaffen. Infolgedessen wurden in den letzten Jahren rund 35 Milliarden US-Dollar an Direktinvestitionen in den Energiesektor geflossen, und 9 Gigawatt an neuer Kapazität wurden in Betrieb genommen. Die Gesamterzeugungskapazität hat 25,8 Gigawatt erreicht, während die Stromerzeugung von 60 auf 85 Milliarden Kilowattstunden gestiegen ist. Gleichzeitig entwickelt sich die grüne Energie aktiv: Die Solar- und Windkraftkapazität hat 5,5 Gigawatt überschritten, und der Anteil sauberer Energie hat 30 Prozent erreicht. Auf Wohngebäuden und Geschäftsgebäuden wurden Solaranlagen mit einer Leistung von mehr als 2 Gigawatt installiert. Eine weitere wichtige Priorität bleibt der Ausbau der Lokalisierungsprozesse: Das Volumen einheimischer Produkte und Dienstleistungen für den Energiesektor wächst deutlich, und in diesem Bereich besteht weiterhin beträchtliches Potenzial.“
Die Forumsteilnehmer diskutierten ausführlich aktuelle Themen des Sektors, darunter die Gewährleistung der Energiesicherheit, die effiziente Nutzung von Ressourcen und erneuerbaren Energiequellen sowie die Stärkung der ökologischen Nachhaltigkeit. Zudem wurden fortschrittliche Technologien und innovative Lösungen vorgestellt, die es den Teilnehmern ermöglichten, sich über aktuelle Trends zu informieren, Erfahrungen auszutauschen und Möglichkeiten zur Umsetzung neuer Projekte zu erkunden. Besondere Aufmerksamkeit galt der Entwicklung der regionalen Zusammenarbeit, der Umsetzung gemeinsamer Investitionsprojekte, der Modernisierung der Infrastruktur und der Stärkung internationaler Partnerschaften.
„Trotz des hohen Energiebedarfs in industriell entwickelten Regionen reichen die heimischen Ressourcen nicht immer aus, um den Bedarf vollständig zu decken“, sagte der Energieminister der Republik Belarus, Denis Moroz. „Daher spielt die Nutzung alternativer Energiequellen eine wichtige Rolle bei der Gewährleistung der Energiesicherheit. In den letzten Jahren hat sich der Übergang zu grüner Energie weltweit intensiviert, doch hängt ihre Wirksamkeit direkt von den natürlichen und klimatischen Bedingungen jedes Landes ab. Die Anzahl der Sonnentage, die Windverhältnisse und die geografischen Gegebenheiten bestimmen das Potenzial für die Entwicklung erneuerbarer Energien. Aus dieser Sicht kommt es bei der Gestaltung der Energiepolitik nicht auf einen universellen Ansatz an, sondern auf strategische Entscheidungen, die an die tatsächlichen Ressourcen und Bedingungen jedes Staates angepasst sind.“
Es sei darauf hingewiesen, dass die Usbekistan Energy Week zu einer wichtigen internationalen Plattform geworden ist, um eine neue Etappe in der Entwicklung des Energiesektors des Landes einzuleiten, die Zusammenarbeit auszuweiten, Investitionen anzuziehen und fortschrittliche Technologien einzuführen. Ein deutlicher Beweis dafür war die Teilnahme von 580 Unternehmen und Marken aus 34 Ländern, 140 Referenten und Moderatoren sowie mehr als 1.500 Delegierten. Diese Zahlen stellten einen Rekord in der gesamten Geschichte der Veranstaltung dar.
Die Woche umfasst die 28. Internationale Ausstellung „Öl und Gas Usbekistans – OGU 2026“, die 19. Internationale Ausstellung „Energie, Energieeinsparung, alternative Energiequellen – Power Uzbekistan 2026“, den Fachbereich „Grüne Energiespartechnologien – GETCA 2026“ sowie das Usbekistan-Energieforum, die Öl- und Gas-Konferenz, die Internationale Energiekonferenz und den Jugend-Energiebereich.
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Nasiba Ziyodullayeva, UzA