Usbekistan und Serbien: Eine neue Etappe des Dialogs
Usbekistan und Serbien nahmen am 5. Januar 1995 diplomatische Beziehungen auf, und diese Beziehungen haben sich in den vergangenen 30 Jahren auf der Grundlage dauerhafter Freundschaft und gegenseitigen Respekts weiterentwickelt.
In den Jahren 2025–2026 erhielt der politische Dialog einen deutlichen Schub. Der hochrangige Gipfel während des ersten offiziellen Besuchs von Präsident Aleksandar Vučić in Taschkent am 28. und 29. Oktober markierte ein neues Kapitel in den bilateralen Beziehungen. Im Anschluss an die Gespräche unterzeichneten die Staatschefs eine gemeinsame Erklärung sowie mehrere zwischenstaatliche Abkommen zur Vertiefung der Zusammenarbeit in den Bereichen Politik, Handel, Wirtschaft, Kultur und humanitäre Hilfe.
Im Rahmen der institutionellen und rechtlichen Festigung der diplomatischen Beziehungen trat am 7. Mai das Abkommen über wirtschaftliche Zusammenarbeit in Kraft. Zudem wurden ein Mechanismus für politische Konsultationen zwischen den Außenministerien sowie eine ständige Gemeinsame zwischenstaatliche Kommission für wirtschaftliche Zusammenarbeit eingerichtet, um eine regelmäßige Koordinierung des umfassenden Dialogs zu gewährleisten.
Als logische und wirksame Fortsetzung dieses Prozesses besuchte der serbische Außenminister Marko Đurić Usbekistan, wo wichtige Tagesordnungspunkte erörtert wurden.
Insgesamt dürfte der offizielle Gegenbesuch von Präsident Shavkat Mirziyoyev in Serbien ein historischer Meilenstein werden, der die bilateralen politischen Beziehungen stärkt und die Beziehungen in eine für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaft verwandelt, die über die Region hinaus auf globaler Ebene wirkt.
O. Akaboyev, UzA