Usbekistan und Deutschland starten zwei Großprojekte zu Arbeitsmigration und beruflicher Bildung
In der Kuksaroy-Residenz fand eine Feierstunde zum Start mehrerer gemeinsamer Projekte zwischen Usbekistan und Deutschland statt, an der der Präsident der Republik Usbekistan, Shavkat Mirziyoyev, und der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Frank-Walter Steinmeier, teilnahmen.
Von besonderer Bedeutung sind dabei zwei Projekte der Migrationsbehörde des Ministerkabinetts der Republik Usbekistan, die in Zusammenarbeit mit deutschen Partnern umgesetzt werden. Jedes Projekt hat ein Volumen von 1 Million US-Dollar.
Das erste Projekt sieht die gezielte Ausbildung von 500 Fachkräften für den deutschen Eisenbahnsektor in Zusammenarbeit mit einem der größten europäischen Verkehrsunternehmen – der Deutschen Bahn – vor. Nach Abschluss der Ausbildung haben die Teilnehmer die Möglichkeit, hochbezahlte Arbeitsplätze in Deutschland anzutreten.
Das zweite Projekt zielt darauf ab, ein Netzwerk von TELC-Prüfungszentren in Usbekistan aufzubauen. Dank dieser Initiative können die Bürger des Landes neben Goethe-Zertifikaten auch international anerkannte TELC-Zertifikate erwerben. Es wird erwartet, dass jährlich mehr als 30.000 Landsleute in Usbekistan Prüfungen ablegen können, was den Nachweis von Sprachkenntnissen für ein Studium oder eine Beschäftigung im Ausland erheblich vereinfacht.
Die Umsetzung dieser Projekte wird ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Usbekistan und Deutschland bei der Ausbildung von qualifiziertem Personal, der Steigerung der Arbeitskräftemobilität und der Erweiterung der Chancen für junge Menschen auf dem internationalen Arbeitsmarkt sein.
Aziza Alimova, UzA