Usbekistan stärkt die wirtschaftliche Zusammenarbeit am Rande des KazanForum
In Kasan fand das 16. Internationale Wirtschaftsforum „Russland – Islamische Welt: KazanForum“ statt, eine der größten internationalen Plattformen für den Austausch über die Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Wirtschaft, Investitionen und humanitäre Hilfe zwischen Russland und den Ländern der islamischen Welt.
Das Forum brachte Vertreter aus 103 Ländern zusammen und unterstrich damit seinen wachsenden globalen Status und seine Bedeutung für die Gestaltung neuer Bereiche der eurasischen Partnerschaft.
Usbekistan nahm aktiv an dem Forum teil. Die Delegation des Landes wurde von Vizepremierminister Jamshid Khodjayev geleitet. Der Delegation gehörten Leiter relevanter Ministerien und Behörden sowie die Bürgermeister der Regionen Bukhara, Nawoi und Jizzakh an.
Eines der wichtigsten Ereignisse des Forums war ein Treffen zwischen Jamshid Khodjayev und Rustam Minnikhanov, dem Rais der Republik Tatarstan. Während der Gespräche erörterten die Parteien Perspektiven für den Ausbau der industriellen Zusammenarbeit, die Errichtung gemeinsamer Produktionsstätten, die Entwicklung der industriellen Infrastruktur und die Umsetzung neuer Projekte in Usbekistan. Besondere Aufmerksamkeit galt dem Potenzial der Industrieentwicklungszentren in Nawoi und Bukhara, die als vielversprechende Plattformen für den Ausbau der bilateralen Zusammenarbeit angesehen werden.
Der nationale usbekische Pavillon „Made in Uzbekistan“ wurde am Veranstaltungsort des Forums im Rahmen der Russia Halal Expo eingerichtet. Die Ausstellung präsentierte das breite Exportpotenzial des Landes – von Textilien und verarbeiteten Lebensmitteln bis hin zur Arzneimittelindustrie und Elektrotechnik.
Am Rande des Forums betonte Jamshid Khodjayev, dass Russland nach wie vor einer der wichtigsten Wirtschaftspartner Usbekistans sei. Seinen Angaben zufolge entwickelt sich die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern stetig weiter, insbesondere in den Bereichen industrielle Zusammenarbeit, Produktionslokalisierung, Verkehrs- und Logistikverbindungen sowie die Ausbildung von qualifiziertem Personal.
Im Anschluss an das KazanForum wurden mehrere Vereinbarungen unterzeichnet und der Start neuer Investitionsprojekte angekündigt.
Aziza Alimova, UzA