Ungarn aus der Sicht von Fotografen der Turkvölker
Vom 12. bis 22. August war Ungarn Gastgeber des 20. TURKSOY-Fotografentreffens sowie verschiedener kultureller Veranstaltungen. Diese Aktivitäten zielten darauf ab, die kulturelle Zusammenarbeit zwischen den Turkvölkern zu stärken und ihre gemeinsame Geschichte und ihr kulturelles Erbe einem breiteren Publikum näherzubringen.
Die internationale kreative Initiative brachte 13 professionelle Fotografen aus verschiedenen Ländern und Regionen der Turkvölker zusammen.
Während der Fototour erkundeten die Teilnehmer verschiedene Teile Ungarns und lernten dabei dessen reiche Geschichte, das kulturelle Erbe und die Traditionen kennen. Außerdem erlebten sie das heutige Leben und die einzigartigen Naturlandschaften des Landes. Mit ihren Kameras hielten sie ihre Eindrücke und Erlebnisse fest und schufen so ein vielfältiges und kreatives Bild von Ungarn.
Ein bedeutendes Highlight der Zusammenkunft war der Große Hunnen-Turkische Kurultai. Die Fotografen dokumentierten Reitspiele, traditionelle Trachten, Bräuche, Rituale, kulturelle Darbietungen und die für die türkischen Völker einzigartigen Werte. Ihre Bilder vermittelten die unverwechselbare Atmosphäre der Veranstaltung, die nationale Identität und die festliche Stimmung.
Der renommierte Fotograf und Mitglied der Künstlervereinigung Usbekistans, Rustam Sharipov, vertrat Usbekistan bei diesem internationalen Kreativprojekt. Diese Teilnahme bot eine wertvolle Gelegenheit, kreatives Fachwissen auszutauschen, neue berufliche Kontakte zu internationalen Kollegen zu knüpfen und den kulturellen Dialog zwischen den Ländern durch die Kunst zu fördern.
Im Anschluss an die Fototour fand eine Ausstellung ausgewählter Werke statt. Die Ausstellung zeigte Fotografien von Ungarns historischen Denkmälern und Sehenswürdigkeiten, Naturlandschaften, nationalen Traditionen und Werten sowie dem Alltag der Menschen vor Ort.
Das internationale Kreativprojekt trug dazu bei, die gemeinsame Geschichte und das kulturelle Erbe der türkischen Völker zu präsentieren. Es stärkte den kreativen Dialog und förderte den Erfahrungsaustausch unter den Fotografen, während es gleichzeitig das kulturelle Erbe durch moderne künstlerische Ausdrucksformen hervorhob.
Fotos: UzA