Rosatom beginnt mit der Entwicklung von Schulungsprogrammen für das Personal des künftigen Kernkraftwerks in Usbekistan
Die Technische Akademie von Rosatom hat mit der Erstellung von Schulungsprogrammen für das Personal des künftigen Kernkraftwerks in Usbekistan begonnen, dessen Bau im Juni begonnen hat.
Fachleute der Akademie erstellen Schulungs- und Lehrmaterialien für das neue Projekt und planen die Schulungen des Personals entsprechend den Bauphasen der Kernkraftanlage. Diese Schulungskurse werden zügig an neue technologische Anforderungen angepasst. Allein in der Niederlassung in Nowoworonesch sind etwa 50 Fachleute mit der Entwicklung von Schulungsprogrammen für ihre usbekischen Kollegen beschäftigt.
„Bis Ende Dezember wollen wir ein umfassendes Angebot an Schulungskursen entwickeln, das alle wesentlichen Aspekte des Betriebs eines Kernkraftwerks abdeckt. Dazu gehören Bereiche wie die Abteilungen für Reaktor, Turbine, Elektrotechnik, Chemie, thermische Automatisierung und Messtechnik sowie die Entsorgung radioaktiver Abfälle, die Metallfehlererkennung und die Grundlagen der Kontroll- und Inspektionsmethodik“, sagte Sergey Bukin, Direktor des Zentrums für theoretische und praktische Ausbildung an Niederlassung der Technischen Akademie in Nowoworonesch.
„In der Vorbereitungsphase müssen die Schulungsunterlagen auf kleine Reaktoren zugeschnitten werden, wobei Kenntnisse aus verwandten Fachgebieten einfließen und der Schwerpunkt auf praktischen Fähigkeiten liegt. Langfristig ist die Einrichtung eines umfassenden Ausbildungszentrums in Usbekistan geplant. Anstatt lediglich Betreiber für die Inbetriebnahme auszubilden, strebt die Technische Akademie die Schaffung eines Bildungsumfelds an, in dem Hunderte von Fachkräften aus der gesamten Nuklearindustrie geschult werden können. Die Anfangsphase, die theoretischen Unterricht und praktische Übungen an einem Simulator in Originalgröße umfasst, wird voraussichtlich beginnen, sobald alle Ausbildungsmodule fertiggestellt und genehmigt sind, was für Anfang 2027 erwartet wird“, sagte Ruslan Magda, Projektleiter an der Technischen Akademie.
Nasiba Ziyodullayeva, UzA