Fragen zur Umsetzung gemeinsamer Gesundheitsprojekte mit Saudi-Arabien erörtert
Im Rahmen des Internationalen Investitionsforums in Taschkent traf sich der Gesundheitsminister der Republik Usbekistan, Eldor Adilov, mit Mitgliedern einer Delegation unter der Leitung von Mohammad Abunayyan, dem Co-Vorsitzenden des Saudi-Usbekischen Wirtschaftsrats und Vorstandsvorsitzenden von ACWA, sowie mit Omar Al Midani, dem Vorstandsvorsitzenden der Vision International Investment Company.
Im Rahmen des Gesprächs wurden Fragen zum Ausbau der bilateralen Zusammenarbeit im Gesundheitswesen und zur Beschleunigung der Umsetzung gemeinsamer Projekte erörtert.
In der Region Fergana ist der Bau eines modernen, multidisziplinären Krankenhauses mit 800 Betten im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft geplant.
Zur Umsetzung des Projekts unterzeichnete das Gesundheitsministerium eine Vereinbarung mit einem Konsortium, bestehend aus der Vision International Investment Company (Saudi-Arabien) und der KOC Construction Mekanik Elektrik Fe LLC (Usbekistan).

Die neue medizinische Einrichtung wird die Zweigstellen von fünf derzeit in der Region tätigen spezialisierten medizinischen Zentren in einem einzigen Komplex zusammenführen und so die Qualität der erbrachten Leistungen verbessern.
Diese Einrichtung wird nicht nur den Bewohnern des Fergana-Tals, sondern auch den Bürgern der Nachbarländer eine hochmoderne Versorgung in den komplexesten Bereichen bieten. Die Leistungen umfassen die Bereiche Herz- und Neurochirurgie, Organtransplantation, Nephrologie und Urologie, Orthopädie und Traumatologie sowie medizinische Radiologie und Diagnostik.
Der Komplex wird Intensiv- und Reanimationsstationen mit 160 Betten umfassen, die mit moderner medizinischer Ausrüstung und Technologie ausgestattet sind.
Während des Treffens wurde eine Vereinbarung zur Gründung des modernen medizinischen Bildungsclusters „Fergana Plus“ unterzeichnet.
Das Projekt sieht den Bau einer medizinischen Universität zur Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte gemäß internationalen Bildungsstandards, einer Schule (Hochschule) zur Ausbildung von Pflegekräften sowie eines Hotelkomplexes vor.
Im Anschluss an das Treffen betonten beide Seiten, dass die Umsetzung der Projekte zur Verbesserung der Qualität der medizinischen Versorgung im Land sowie zur Einführung fortschrittlicher ausländischer Praktiken beitragen werde.
Mohigul Qosimova, UzA