Ergebnisse des Programms „Health Routes“
In Taschkent fand ein nationales Seminar statt, um die Ergebnisse und Perspektiven des Programms „Health Routes“ zu erörtern.
An der Veranstaltung nahmen Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen, Pädagogen und Experten teil.
Die Teilnehmer diskutierten darüber, wie durch die Übernahme von Grundsätzen für einen gesunden Lebensstil und die Einbindung moderner interaktiver Methoden in den Schulunterricht eine gesunde Generation gefördert werden kann.
Während des Seminars hoben Professorin Guli Shaykhova von der Staatlichen Medizinischen Universität Taschkent, Alexandra Makeyeva als Vertreterin des Programms „Health Routes“ für Russland und Eurasien, Elvira Shikhbadinova, Managerin von Nestlé in Usbekistan, sowie weitere Redner die messbaren Ergebnisse und die gesellschaftliche Bedeutung des Programms hervor.
Das Hauptziel des Programms besteht darin, eine Kultur des gesunden Lebensstils unter jungen Menschen zu fördern, gesunde Ernährungsgewohnheiten zu unterstützen und das Umweltbewusstsein zu stärken.

Das Programm wird in allgemeinbildenden Schulen in Taschkent, 12 Regionen und der Republik Karakalpakstan in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Vorschul- und Schulbildung, dem Nationalen Komitee für Ökologie und Klimawandel sowie Nestlé Usbekistan durchgeführt. Jährlich nehmen über 12.000 Schüler an Fachunterricht, praktischen Aktivitäten und interaktiven Projekten im Rahmen des Programms teil.
Im Rahmen des Seminars wurden die Umsetzungsergebnisse des Programms für das Schuljahr 2025–2026 untersucht. Zudem wurden Vorschläge für weitere Verbesserungen, die Ausweitung interaktiver Ansätze und die Einführung neuer Methoden erörtert.
Höhepunkt der Veranstaltung war die Vorstellung des interaktiven Programms „Food Laboratory“, das den Schülern half, die Zusammensetzung von Lebensmitteln, deren Auswirkungen auf den Körper und die Grundsätze einer gesunden Ernährung besser zu verstehen.

Guli Shaykhova betonte, wie wichtig es sei, das „Food Laboratory“-Programm weiter auszubauen.
„Das Programm ‚Health Routes‘ unterstützt Schüler dabei, fundierte Entscheidungsfähigkeiten zu entwickeln“, merkte sie an. „Das erworbene Wissen geht über den Unterricht hinaus, da die Kinder es in ihrem Alltag anwenden. Gemeinsam mit den Schülern haben wir die Zusammensetzung von Lebensmitteln, Vitamine und deren Vorteile untersucht. Deshalb ist die landesweite Umsetzung des ‚Food Laboratory‘-Programms in Schulen unerlässlich.“
Alexandra Makeyeva, die das Programm für Russland und Eurasien vertritt, stellte fest, dass diese internationalen Austauschprogramme äußerst wertvoll und effektiv sind.
„In der heutigen schnelllebigen Welt wird es immer wichtiger, einen gesunden Lebensstil zu fördern und bei Kindern gute Ernährungsgewohnheiten zu etablieren“, sagte sie. „Diese Programme sind von Vorteil, weil sie konkrete, praktische Ergebnisse liefern. Die Initiative zielt nicht nur darauf ab, das Wissen der Kinder zu erweitern, sondern ihnen auch dabei zu helfen, wichtige Lebenskompetenzen zu entwickeln.“

Die Veranstaltung endete damit, dass Pädagoginnen und Pädagogen Unterrichtsmaterialien vorstellten, Pläne für das kommende Schuljahr besprachen und bewährte Praktiken austauschten. Aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms erhielten eine angemessene Anerkennung.
Nasiba Ziyodullayeva, UzA