Die UNO erklärt 2028 zum Jahr des Völkerrechts
Die UN-Generalversammlung hat eine Deklaration verabschiedet, mit der das Jahr 2028 zum Jahr des Völkerrechts erklärt wird – eine von Turkmenistan ins Leben gerufene Initiative.
In der Deklaration wird betont, dass die Einhaltung und Achtung des Völkerrechts von entscheidender Bedeutung für die Wahrung von Frieden und Sicherheit, die Stärkung der multilateralen Zusammenarbeit und die Förderung freundschaftlicher Beziehungen zwischen Staaten sind.
Das Dokument fordert die UN-Mitgliedstaaten, die Institutionen des UN-Systems und andere Akteure nachdrücklich auf, im Laufe des Jahres 2028 Bildungs-, Wissenschafts- und Sensibilisierungsmaßnahmen zur Förderung des Völkerrechts zu organisieren.
Die Resolution legt den Schwerpunkt auf die friedliche Beilegung von Streitigkeiten, den Ausbau der internationalen rechtlichen Zusammenarbeit und die Verbesserung der juristischen Ausbildung. Zudem regt sie eine stärkere Einbindung von jungen Menschen, Wissenschaftlern, Organisationen der Zivilgesellschaft und Juristen in die Förderung der Grundsätze des Völkerrechts an.
Die Generalversammlung bekundete ferner ihre Unterstützung für Turkmenistans Plan, im Dezember 2028 ein Globales Forum zum Völkerrecht zu veranstalten. Diese Veranstaltung wird voraussichtlich ein bedeutender Höhepunkt des Internationalen Jahres sein und UN-Mitgliedstaaten, internationale Organisationen, Institutionen des UN-Systems sowie Vertreter aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammenbringen.
Aziza Alimova, UzA