Die Beziehungen zwischen den Expertenkreisen Usbekistans und Finnlands werden ausgebaut
Der Geschäftsführer des Zentrums für Entwicklungsstrategie, Eldor Tulyakov, traf sich mit der außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafterin Finnlands in Usbekistan, Johanna Maria Ögren.
Die Gesprächspartner erörterten die Perspektiven für den Ausbau der fachlichen Zusammenarbeit zwischen Usbekistan und Finnland sowie für die Intensivierung des Erfahrungsaustauschs zwischen den Thinktanks beider Länder.
Eldor Tulyakov wies darauf hin, dass das Zentrum seit 2017 die Umsetzung strategischer Reformen in Usbekistan begleitet. Zu den wichtigsten Tätigkeitsbereichen gehören die Erhebung der öffentlichen Meinung in den Regionen, die Analyse aktueller, von der Bevölkerung vorgebrachter Themen sowie die Entwicklung von Vorschlägen und Initiativen zur Verbesserung der Wirksamkeit der Reformen. Er betonte, dass der Schwerpunkt auf der Etablierung eines effektiven Dialogs zwischen Regierungsbehörden, der Zivilgesellschaft sowie in- und ausländischen Experten liege, ebenso wie auf der Untersuchung internationaler Best-Practice-Beispiele und deren Anwendung im usbekischen Reformprozess.

Die Botschafterin würdigte das Tempo der in Usbekistan durchgeführten Reformen und hob die deutlichen Ergebnisse des wirtschaftlichen Wandels hervor. Angesichts der rasanten Veränderungen in der Welt betonte sie die Bedeutung eines effektiven Dialogs zwischen Staat und Gesellschaft, bei dem die Meinungen der Bürger berücksichtigt werden und die breite Öffentlichkeit in den Reformprozess einbezogen wird.
Die Botschafterin würdigte die Rolle des Zentrums bei der Förderung des Dialogs zwischen Staat, Gesellschaft, Fachkreisen, Medien und internationalen Partnern.
Die Parteien tauschten sich über die Möglichkeiten aus, finnische Erfahrungen in den Bereichen öffentliche Verwaltung, lokale Vertretungsorgane, Digitalisierung, Wasserwirtschaft, Ökologie und Klimawandel zu untersuchen.
Es wurde festgestellt, dass die während der Besuche der usbekischen Delegation in mehreren Industrieländern, darunter Finnland, gewonnenen Erfahrungen aus dem Ausland praktische Bedeutung für die Ausarbeitung von Vorschlägen zur Verbesserung der Tätigkeit der lokalen Behörden haben.
Johanna Maria Ögren bekundete ihre Bereitschaft, mit dem Zentrum in bestimmten Bereichen zusammenzuarbeiten und beim Aufbau direkter Kontakte zu relevanten Organisationen, Experten und Thinktanks in Finnland zu helfen. Außerdem wurde die Möglichkeit erörtert, gemeinsame Treffen und Veranstaltungen im Rahmen künftiger Besuche von Vertretern finnischer Politik- und Fachkreise in Usbekistan zu organisieren.
Abdulaziz Rustamov, UzA