Der Präsident Usbekistans unterstützt Jugendinitiativen
Am 30. Juni traf sich Präsident Shavkat Mirziyoyev anlässlich des Tages der Jugend im Olympischen Dorf bei einer Sonderausstellung mit engagierten und unternehmungslustigen jungen Menschen aus dem ganzen Land.
Der Staatschef verschaffte sich einen Überblick über ihre Projekte, die Bereiche wie die Entwicklung der Mahallas (Gemeinden), Ökologie, Start-ups, Ingenieurwesen und die Förderung einer Lesekultur umfassten, und traf sich persönlich mit den Initiatoren.

Islombek Muhammadjonov, Jugendleiter der Mahalla Obod im Bezirk Fergana, bildete 600 seiner Altersgenossen über das von ihm gegründete Bildungszentrum „Obod Talim“ in modernen Berufen und Fremdsprachen aus. Er erklärte, es sei ihm gelungen, die Aktivitäten des Zentrums auf den globalen Markt zu bringen, indem er internationale Verträge mit führenden deutschen Unternehmen unterzeichnete. Infolgedessen sei die Mahalla nun frei von Jugendarbeitslosigkeit und Kriminalität.

Bemerkenswert waren auch die Initiativen von Gulirano Mamirova, Koordinatorin der Stiftung „Yashil Tashabbuslar“ und Masterstudentin an der Green University. Ihre Arbeit bei der Entwicklung von Umwelt- und Sozialprojekten sowie der Gründung von Start-ups im Bereich grüner Innovationen fand besondere Beachtung beim Staatsoberhaupt.
Der Präsident lobte nachdrücklich die kreativen Bestrebungen von Odinakhon Mamurjonova, der Gewinnerin in der Kategorie „Originellste Idee“ eines Malwettbewerbs, sowie die Entschlossenheit von Chinora Gulomova, die trotz ihrer körperlichen Behinderungen das Projekt „Lesen und Entwickeln“ für Kinder umsetzt, die zu Hause lernen. Die zuständigen Beamten wurden angewiesen, eine systematische Unterstützung ihrer Initiativen sicherzustellen, um ein inklusives Umfeld in der Gesellschaft zu stärken.

Der Ausstellungsbereich, der Start-ups, Unternehmertum und beruflicher Bildung gewidmet war, zeigte das intellektuelle Potenzial junger Männer und Frauen aus dem Land, die in der Lage sind, sich auf internationaler Ebene erfolgreich zu behaupten.
Asilbek Ashurov, Absolvent der Präsidentenschule und Student an der University of Chicago, gründete im Alter von 18 Jahren das Start-up „Makon AI“ und entwickelte eine Plattform auf Basis künstlicher Intelligenz zur Vorbereitung auf SAT-/AP-Prüfungen.

Er berichtete, dass sein Start-up bis heute Investitionen in Höhe von 380.000 US-Dollar von mehr als 100.000 Kunden und Investoren in den Vereinigten Staaten, dem Nahen Osten und Nordafrika angezogen habe und dass das Projekt mit 3 Millionen US-Dollar bewertet worden sei.
Die Erfolge von Sardorbek Rakhmatulloyev, dem ersten Teilnehmer aus Usbekistan am Y-Combinator-Programm – einem der weltweit führenden Start-up-Acceleratoren –, wurden als Erfolg für das nationale Start-up-Ökosystem gewertet. Er gründete in den Vereinigten Staaten ein Start-up mit einem Jahresumsatz von mehreren tausend US-Dollar und sammelte Berufserfahrung bei Meta Superintelligence.

Der Präsident betonte, dass die flächendeckende Einführung ähnlicher Hightech-Projekte im Land und die fortgesetzte Unterstützung junger Unternehmer, die ausländische Märkte erschließen wollen, weiterhin vorrangige Bereiche der staatlichen Politik bleiben würden.
Im Rahmen der Präsentationen zu Technik und Innovation wurden die Leistungen der Studierenden in den Bereichen künstliche Intelligenz und Robotik vorgestellt.
Biloliddin Ismoilov, Student an der Polytechnischen Universität Turin in Taschkent und nationaler Meister im Drohnenrennen, berichtete, dass er als Ingenieur an der Entwicklung und Verbesserung von im Inland hergestellten Anti-Drohnen-Systemen mitwirkt.

Ein erfolgreiches Projekt in der Kategorie „Fahrzeuge der nächsten Generation“ von Aizada Asanova, einer Studentin an der Staatlichen Technischen Universität Nukus und Bewohnerin des Jugend-Technoparks Nukus, verdeutlicht ebenfalls die dynamische Entwicklung der ingenieurwissenschaftlichen Hochschulen in den Regionen. Der Staatschef wies auf die Notwendigkeit hin, diese Innovationen in verschiedenen Sektoren einzuführen.
Zu den zentralen Themen des Treffens gehörten auch die Erfolge der jüngeren Generation im Kultur- und Bildungsbereich sowie bei der Förderung einer Lesekultur.

Es wurde festgestellt, dass die Erfolge von Nigina Fakhriddinova, einer Gewinnerin internationaler Schönheits- und Kunstwettbewerbe, sowie der jungen Musikerin Amina Avazova dazu beitragen, das internationale Ansehen der nationalen Kultur zu stärken.

Zudem wurden digitale Projekte zur Förderung des Lesens in der Bevölkerung vorgestellt. Sirojiddin Olimov, Leiter des „Mutolaa“-Projekts, berichtete, dass die von ihm entwickelte mobile App bereits fast 5 Millionen Mal heruntergeladen worden sei und die Zahl der über die App gelesenen Bücher 18 Millionen überschritten habe.
Nilufar Ergasheva, Trägerin des staatlichen Zulfiya-Preises, ist Autorin des Buches „Yashil So’z“ (Das grüne Wort) und Teilnehmerin am Projekt „So’z“ (Wort). Sie schlug vor, eine literarische Karte Usbekistans zu erstellen, um den Literaturtourismus zu fördern, und im Wissenschafts-, Bildungs- und Tourismuskomplex „Burhoniddin Marginoni“ groß angelegte Poesie-, Musik- und Literaturabende sowie weitere öffentliche künstlerische Konzertprogramme zu organisieren.

Im Rahmen eines offenen Dialogs mit jungen Menschen unterstützte Präsident Shavkat Mirziyoyev die vorgeschlagenen vielversprechenden Projekte und Initiativen.
UzA