Das 5. Internationale Investitionsforum Taschkent beginnt
Das diesjährige Forum besticht durch beeindruckende Zahlen: Die teilnehmenden Unternehmen und Finanzinstitute verfügen über ein Gesamtvermögen von 42 Billionen US-Dollar, was fast 38 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts entspricht. Experten weisen darauf hin, dass das TIIF 2026 zu den größten Investitionsplattformen in der Geschichte Zentralasiens zählt.
Insgesamt nehmen 3.423 ausländische Delegierte aus 100 Ländern an der Veranstaltung in Taschkent teil. Die Gesamtzahl der Teilnehmer überstieg 8.316 und stellte damit einen neuen Rekord in der Geschichte des Forums dar.
Drei Tage lang verwandelt sich die usbekische Hauptstadt in einen globalen Knotenpunkt für Kapital, internationalen Handel und wichtige Investitionsentscheidungen.
An dem Forum nehmen Führungskräfte führender globaler Finanzunternehmen teil, darunter BlackRock, JPMorgan Chase, Citibank, Visa, Franklin Templeton, Standard Chartered, Rothschild & Co und die London Stock Exchange Group. Ebenfalls vertreten sind Vertreter aus den Bereichen Energie, Technologie und Industrie, wie Meta, BP, Masdar, ACWA Power, Airbus, Mitsubishi Heavy Industries, DP World und andere multinationale Konzerne.
Auf dem Programm des Forums stehen Diskussionen zu Geologie, kritischen Rohstoffen, grüner Energie, künstlicher Intelligenz, Verkehrs- und Logistikinfrastruktur, industrieller Zusammenarbeit und der digitalen Wirtschaft. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Erörterung neuer Investitionsvereinbarungen mit führenden Staatsfonds aus den Golfstaaten, Europa und Asien.
Das TIIF 2026 findet große Beachtung in den globalen Medien. Insgesamt sind 209 internationale Journalisten aus 41 Ländern akkreditiert, um über die Veranstaltung zu berichten. Große Medienunternehmen wie Bloomberg, Reuters, BBC News, Euronews, Nikkei, CGTN und TRT berichten live aus Taschkent.
Experten gehen davon aus, dass die wichtigsten Verträge und Investitionsvereinbarungen, die während des Forums unterzeichnet werden, dem Wirtschaftswachstum Usbekistans einen starken Schub verleihen werden.
Musulmon Ziyo, Foto: Farkhod Abdurasulov, UzA