Aufbau eines nachhaltigen Energiesystems
Die Bewältigung der Auswirkungen des Klimawandels, die Gewährleistung der ökologischen Nachhaltigkeit des Energiesektors und die flächendeckende Umsetzung kohlenstoffarmer Entwicklungsmodelle gehören zu den zentralen Themen, die derzeit weltweit im Mittelpunkt des Interesses stehen. Daher wird besonderer Wert auf den Erfahrungsaustausch zwischen den Ländern, die Erforschung moderner Technologien und die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit im Energiesektor gelegt.
In China fanden internationale Fortbildungsseminare statt, die auf die Erreichung dieser Ziele abzielten. An den Veranstaltungen, die mit Unterstützung des Handelsministeriums der Volksrepublik China und in Zusammenarbeit mit der China University of Petroleum (Peking) durchgeführt wurden, nahmen auch Fachleute des Energieministeriums der Republik Usbekistan und von Organisationen innerhalb seines Systems teil.

Im Rahmen der Schulungsprogramme konzentrierten sich die Diskussionen auf die Transformation des Energiesektors, die Gewährleistung der Energiesicherheit im Zeitalter des Klimawandels, Technologien zur Unterstützung einer ökologisch nachhaltigen Entwicklung sowie Mechanismen der internationalen Zusammenarbeit. Zudem wurden internationale Praktiken zur Reduzierung von CO₂-Emissionen, zum Ausbau der Kapazitäten für erneuerbare Energien und zur Verbesserung der Energieeffizienz vorgestellt.
Vertreter aus Ländern Asiens, Afrikas, Europas und des pazifischen Raums nahmen an den Veranstaltungen teil und tauschten Ansichten und praktische Erfahrungen zu Ansätzen für eine nachhaltige Energieentwicklung aus.
Die 2. Energieinnovationskonferenz 2026, die in Peking stattfand, diente ebenfalls als wichtige Plattform für den Dialog unter Energiefachleuten. Hunderte von Wissenschaftlern, Experten und Vertretern der Industrie nahmen an der Konferenz teil, deren Schwerpunkt auf der Ausweitung der Umsetzung von Innovationen im Energiesektor lag.

Während der Konferenz informierte Saidkomil Saidmurodov, Chefspezialist der Abteilung für Stromerzeugung im Energieministerium, über die laufenden Reformen in Usbekistan, Projekte im Bereich erneuerbarer Energien und die fortschreitende Modernisierung innerhalb des Sektors.
„Um ein nachhaltiges Energiesystem aufzubauen, ist es unerlässlich, erneuerbare Energiequellen auszubauen, energieeffiziente Technologien einzuführen und innovative Lösungen in diesem Sektor umzusetzen. Das Studium internationaler Erfahrungen und fortschrittlicher Ansätze hilft dabei, diese Bemühungen effektiver zu organisieren. Diese Veranstaltung ist in dieser Hinsicht besonders wichtig“, sagte Herr Saidmurodov.
Nach Angaben des Ministeriums spielen solche internationalen Dialogplattformen eine wichtige Rolle beim Erwerb moderner Kenntnisse und Erfahrungen im Energiesektor, bei der Stärkung der Zusammenarbeit und bei der Unterstützung des Übergangs zu einer grünen Wirtschaft.
Nasiba Ziyodullayeva, UzA