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16.01.2018 23:10

Pamela Spratlen: Die USA haben vor, mit Usbekistan, eng zusammenzuarbeiten


Die internationalen Experte, Politikwissenschaftler und Analytiker beobachten aufmerksam die Umwandlungen in Usbekistan, schätzen die einsetzenden Reformen hoch.


Das zeigte sich auch im Interview der bevollmächtigten Botschafterin der USA Pamela Spratlen mit der Korrespondentin von „Stimme von Amerika“ Navbakhor Imomova.

„Es ist schon über drei Jahre, dass ich meine Tätigkeit in Usbekistan anfing. Am 27.Januar 2015 überreichte ich meinen Beglaubigungsschreiben dem Präsidenten Islam Karimov. Heutiges Usbekistan ist voll mit Kraft und Energie. Es besteht der Wunsch, sich zu ändern. Über die Entwicklung von Usbekistan und Stärkung seines Platzes in der Welt wird herzlich und offen diskutiert“, sagte Pamela Spratlen.

„Shavkat Mirziyoyev initiiert als Staatschef die Lösung vieler regionaler Fragen. In seiner Rede im September 2016 sprach Präsident von Usbekistan von neuer Politik Usbekistans und betonte, dass das Land seine Beziehungen mit den Nachbarländern stärken wird“.

„Das verwirklichte sich in Kurze: zuerst besuchte der Präsident Turkmenistan, dann Kasachstan und andere Staaten. Das vergibt den Seiten, die mit Zentralasien zusammenarbeiten, große Freude. Wir bestätigten immer, dass die Region über großes Potential verfügt, und jetzt will sie selbst versuchen, das in der Praxis zu beweisen. Alle sind voll mit Hoffnungen.

Usbekistan fing auch an, die Zusammenarbeit mit Afghanistan zu entwickeln. Präsident Ashraf Ghani wurde in Usbekistan herzlich empfangen. Ich hatte die Ehre, an der offiziellen Empfangszeremonie des Präsidenten teilzunehmen. Es besteht schöne herzliche Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Präsident Ghani war in Bukhara, wo er einen Ehrentitel erwarb.“

Die US-Botschafterin teilte mit ihren Meinungen über die Besonderheiten der Tätigkeit des Präsidenten von Usbekistan, über die Reformen im Land mit.

"Mir scheint es, dass Shavkat Mirziyoyev ein sehr offener Mensch ist. Das fiel allen auf, als er zum Präsidentenamt trat. Er versucht immer, sich mit Menschen offen zu unterhalten, hört aufmerksam zu. Er duckt vor dem Gesprächspartner. Shavkat Mirziyoyev hielt sich daran auch während der Gespräche mit dem stellvertretenden Berater des US-Präsidenten, dem obersten Direktor in Fragen Süd- und Zentralasien des Rates der nationalen Sicherheit Lisa Curtis.

Die Wahl von Shavkat Mirziyoyev als Präsident des Landes war eine richtige Entscheidung. Er will mit den Menschen arbeiten. Er ist für Einheit und Eintracht. Seit Amtsantritt als Präsident bemüht er sich den Staat dem Volk nahezubringen, fördert die Amtsleute, für das Volk Sorge zu tragen, ihr Interesse und den Dialog mit den Menschen zu schützen. Ich glaube, die Menschen haben solches Herangehen nicht erwartet.

In der Regierung gibt es nicht wenige talentierte Menschen, neue Gesichter. Die Eröffnung von umfassenden Möglichkeiten für Studenten, die im Ausland studiert haben, ist auch ein Beispiel für große Veränderungen. Eine große Aufmerksamkeit wird auch der Jugend geschenkt. Bemerkenswert ist auch die positive Beziehung zu den Arbeitsmigranten.

Man spürt die Fortschritte in der Marktwirtschaft. In dieser Richtung sind noch viel zu tun. Die Reden des Präsidenten vom hohen Podium der Vereinten Nationen und auf den anderen Orten, der Übergang in eine neue Ära, ein offener Dialog mit den US-Geschäftskreisen in New York riefen eine große Resonanz hervor.

Jeden Tag wird eine angenehme Neuigkeit angekündigt. Vorher wurde Usbekistan als ein Vok und Regierung betrachtet, die bedächtig, langsam handeln. Diese Haltung wird auch heute weitgehend befolgt. Jedoch zeugt dieses aktuelle Signal von der Bereitschaft Usbekistans, sich fortzubewegen.

Es scheint mir, dass Präsident Mirziyoyev fest beabsichtigt ist, noch mehr Unternehmer heranzuziehen, um den Eingang von Direktinvestitionen in das Land zu gewährleisten. Davon zeugt die Öffnung der Währungsumrechnung im September 2017. Wir erwarten noch mehr Nachrichten.

Bis zum heutigen Tag steht er persönlich hinter diesen Reformen. Mirziyoyev ist so schnell und anspruchsvoll, dass es schwierig ist, mit ihm Schritt zu halten.

Wirklich spürt man einen starken Druck. Es ist Zeit für Veränderungen. Dies ist tatsächlich eine großartige Gelegenheit. Es muss benutzt werden, weil jeder bequeme Moment seine eigene Zeit hat. Nach Meinungen Einiger ist dieser Zeitraum 2-3 Jahre.

Die Vertreter der politischen Kreise von Amerika betrachten den Präsidenten Usbekistans wie ein Reformer. In seinen Reden berührt er die wichtigen Fragen und aktuellen Themen. Leider habe ich an der Sitzung nicht teilgenommen, wo er die Botschaft dem Oliy Majlis verkündete, trotzdem hörte ich seine Rede, die dem Verfassungstag Usbekistans gewidmet war. Er trat gegen die Folter auf. Dies ist eine historische Wende. Das ist eine Reform. Die Abschaffung der "schwarzen" Listen, Ausschluß davon die Menschen, das ist eine Reform.

Shavkat Mirziyoyev will, dass die von ihm durchführende Arbeit richtig und objektiv geschätzt wird.
Er wünscht sich, dass die von ihm angefangenen Reformen anerkannt und unterstützt werden. Zwischen dem Volk und der Regierung existierte ein gewisser Abstand, er möchte das ändern. Er tritt in der Arena als Reformer“.

„Präsident Mirziyoyev ist für die Aktivitäten der USA aus der Sicht der Wirtschaft, insbesondere im Handel. Mit der Verbesserung der Bedingungen in Usbekistan wird auch die Zahl der Investoren steigen. Unsere Geschäftsleute werden selbst nach Usbekistan fahren.

Ein großes Interesse zeigte sich auch beim im September stattgefundenen Treffen der Amerikanisch-Usbekischen Handelskammer in New York. Wie tritt dieses Interesse praktisch zutage? Es ist erforderlich daran zu arbeiten.

Als Botschafterin bin ich für das Treffen der Staatsoberhäupter der USA und von Usbekistan auf hohem Niveau. Im vorigen Monat fand das Telefongespräch zwischen den beiden Präsidenten statt. Das Gespräch war fruchtbar und positiv. Es wird an den weiteren Schritten gearbeitet. Der Besuch nach Washington wird zweifellos ein sehr schönes Ereignis sein.

Zentralasien ist eine Schlüsselregion für uns. Bei den Gesprächen in Washington wurde das große Interesse an Usbekistan gezeigt.

Bald werde ich nach Usbekistan zurückkehren. Es scheint mir, dass die Umwandlungen nicht aufhören wird. Ich wünsche den Menschen und der Führung von Usbekistan die Kräfte und Ausdauer auf diesem schwierigen Weg. Wir sind an einer engen Zusammenarbeit mit Usbekistan interessiert.

Möge das Jahr 2018 für den Präsidenten Shavkat Mirziyoyev und für das Volk von Usbekistan Erfolg bringen. Möge die Zukunft hell sein!"

UzA
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