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17.09.2020

Die Mission der Ärtze aus Russland ist zu Ende

Die Mission der Ärtze aus Russland ist zu Ende
In Usbekistan war eine Gruppe von Ärzten aus Russland, die im Kampf gegen die Coronavirus-Infektion mitgeholfen haben. Im Laufe von einem Monat waren insgesamt 40 Experten aus Russland im Einsatz bei der Behandlung von Kranken mit COVID-19. Zudem führten sie Webinare zur Fortbildung von einheimischen Medizinern.

Im Bestand der Gruppe waren Fachärzte für Reanimatologie, Lungenärzte, Spezialisten für Infektionskrankheiten, Kardiologen und Endokrinologen.

Russische Ärzte arbeiteten in den Forschungsinstituten für Virologie, Epidemiologie, Mikrobiologie und Infektionskrankheiten sowie im Krankenhaus für Infektionskrankheiten in Zangiota. Sie wurden bei der Behandlung von mehr als tausend schweren Kranken eingesetzt.

Vladimir Kokuev, Facharzt für Reanimatologie-Anästhesist des Nationalen medizinisch-chirurgischen Zentrums namens Pirogov betonte, dass die Gruppe russischer Ärzte während ihrer Arbeit nicht nur direkt, sondern auch indirekt über Videokonferenz ihren usbekischen Kollegen ihre Empfehlungen gegeben und beraten. In diesem Zeitraum sammelten usbekische Ärzte genügende Erfahrung im Bereich der Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus und der Behandlung der infizierten Patienten, sagte er.

„Leider geht die Krankheit noch nicht weg. Coronavirus wird sich nicht bald verschwinden, sondern könnte sich bei feuchtem Wetter, bei anderen „Herbstkrankheiten“ wie Grippe u.a. in einen Saisonerreger verwandeln“, sagte Tatyana Rujshenzova, Leiterin der Abteilung für klinische Forschungen in Russland. Die Ärtze sind bereit, gegen diese Krankheiten zu kämpfen, kennen die effektiven Medikamente gegen die bekannten Infektionen.