UzA Deutsch

01.07.2008 18:00

Bau der Usbekistan–China–Gaspipeline gestartet

Usbekistan in Zusammenarbeit mit vielen Staaten verwirklicht gemeinsame Projekte mit strategischer Bedeutung. Der Staatsbesuch des Präsidenten Islam Karimov im Mai 2005 in China hat die Entwicklung der handelswirtschaftlichen und Investitionszusammenarbeit zwischen Usbekistan und der Volksrepublik China auf ein neues Niveau gehoben. Während des Besuches wurden Vereinbarungen über die Heranziehung der chinesischen Investitionen im Werte von einiger milliarden US-Dollars in die Wirtschaft Usbekistans getroffen.

Aufgrund dieser Vereinbarungen während des Besuches des Vorsitzenden des Staatlichen Komitees für Entwicklung und Reform der Volksrepublik China, Ma Kai, in Usbekistan im April 2007 war ein Abkommen über die Prinzipien für den Bau und die Ausnutzung des Gasleitungsnetzes “Usbekistan-China” unterzeichnet. Entsprechend diesem Abkommen zwecks Koordinierung der Projektierung, des Baues und der Ausnutzung der Gas-Pipeline auf dem Territorium der Republik Usbekistan war das usbekisch-chinesische Gemeinschaftsunternehmen “Asia Trans Gas” gegründet. Der Bau des Gasleitungsnetzes wurde am 30. Juni unweit der Siedlung Sayot des Bezirkes Dshondor (Buchara-Gebiet) gestartet.

An der Veranstaltung traten der Stellvertreter des Ministerpräsidenten der Republik Usbekistan, Ergasch Schoismatov, der Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatlichen Komitees für Entwicklung und Reform und der Vorsitzende des Staatlichen Büros für Energieressourcen der Volksrepublik China, Zhang Gabao und der Vizepräsident der Chinesischen Nationalen Erdöl- und Gaskorporation (CNPC) Liao Yongyuan auf.

Sie haben betont, dass dieses Projekt den Interessen beider Staaten dienen wird, und dass die praktischen Ergebnisse der Vereinbarungen auf hohem Niveau ein guter Beweis für die kontinuierlich entwickelnden handelswirtschaftlichen und Investitionszusammenarbeit zwischen beiden Ländern sind. Es wurde betont, dass das günstige Investitionsklima und die notwendigen Bedingungen, die in Usbekistan für die Zusammenarbeit mit ausländischen Investoren geschaffen sind, dabei eine besonders wichtige Rolle spielen.

Das Projekt im Gesamtwert vom mehr als 2 Mrd. US-Dollar sieht den Bau von zwei Linien in einer Länge von 500 Kilometer vor. Die erste Linie wird im Dezember 2009, und die zweite – im Jahr 2011 in Betrieb genommen.

In Richtung der Hauptgaspipeline, die durch das Territorium der Kaschkadarja-, Buchara- und Nawoi-Gebiete angelegt werden, wird geplant, drei Gaskompressorstellen, Meßknoten, Wachesiedlungen und andere Infrastrukturbauten aufzubauen. Dies ermöglicht, einige hundert neue Arbeitsplätze zu schaffen.


UzA, Erkin Yadgarov