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06.03.2020

Zusätzliche Umweltziele sind bestimmt

Zusätzliche Umweltziele sind bestimmt
Bei einer kritischen Sitzung wurde die Umsetzung des Umweltschutzkonzepts der Republik Usbekistan bis 2030 und der Entsorgungsstrategie fester Abfälle im Lande für den Zeitraum 2019-2028 als unbefriedigend anerkannt.

Jährlich entsteht mehr als 7 Millionen Tonnen Haushaltsmüll, von denen nur 19 Prozent bearbeitet werden.

Beim Treffen wurde die Notwendigkeit gezeigt, bis 2021 eine vollständige Versorgung der Bevölkerung mit Sanitärreinigung sicherzustellen und 221 Mülldeponien entsprechend der sanitären und ökologischen Anforderungen in Kraft zu setzen.

Geäußert wurden die Vorschläge das Gebiet der Naturschutzgebiete auszubauen, die Verantwortlichkeit für den Fang von Tieren, die zum Roten Buch eingetragen sind, zu erhöhen.

Mit einem Erlass des Präsidenten wurde ein Moratorium für das Fällen wertvoller Baum- und Straucharten eingeführt, die nicht Teil des staatlichen Waldfonds sind. Mit der Zulassung der lokalen Führungskräfte werden jedoch einzelne Schadenfälle an der Pflanzenwelt registriert. Die Generalstaatsanwaltschaft wurde beauftragt, die Arbeit der Hokims zur diesen Frage streng zu kontrollieren und die Unabwendbarkeit der Verantwortlichkeit zu gewährleisten.

Festgestellt wurde, dass 65 Prozent der Laborgeräte der „Goskomekologiya“ (Staatliches Umweltkomitee) veraltet sind. Bei der Gesamtmenge des Anteils verschmutzender Substanzen in die Atmosphäre entfallen 60 Prozent auf Brennstoff-und Energie und 20 Prozent auf die Bergbau- und Metallurgieindustrie.

Deswegen wurden angewiesen, zur Förderung von Industrieunternehmen, die mit Umwelttechnologien auszunutzen und die Produktion von Staub- und Gasauffanggeräte einzurichten.

Auch die Personalpolitik in diesem Bereich wurde unter heftiger Kritik unterworfen. Insbesondere mangelt es qualifizierte Fachkräfte, Forschungsarbeiten, es gibt keine Umweltfakultäten an Hochschulen.

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