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08.07.2019 22:44

Die Delegation von Usbekistan nahm am Gespräch "Zentralasien - Europäische Union" teil

Die Delegation von Usbekistan nahm am Gespräch "Zentralasien - Europäische Union" teil
Am 7. Juli 2019 nahm die Delegation der Republik Usbekistan unter Leitung des Außenministers Abdulaziz Kamilov an der 15. Ministertagung des Formats „Zentralasien-Europäische Union“ in der Stadt Bischkek teil.

Wie der Pressedienst des Außenministeriums berichtet, sind die Leiter der Außenministerien von Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan und der Europäischen Union aktuelle Fragen der interregionalen Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen besprochen.

Er betonte die Absicht, die Zusammenarbeit mit der Europäischen Union in prioritären Bereichen zu intensivieren, unter anderem durch den Abschluss eines Abkommens über die Partnerschaft und Zusammenarbeit auszubauen.

Außenminister betonte, dass die europäische Wirtschaft das enorme, das noch nicht realisierte Potenzial nutzen und in den zukunftsträchtigen Markt Zentralasiens und Afghanistans mit über 100 Millionen Einwohnern vertreten kann.

Außenminister Usbekistans Abdulaziz Kamilov schlug vor, die Investitionsprojekte in Zentralasien auf solche Bereiche wie Informationstechnologie, Telekommunikation, Finanzdienstleistungen, Maschinenbau, chemische Industrie und erneuerbare Energiequellen auszurichten.

Der Leiter des Außenministeriums sagte darüber in der 15. Ministertagung des Formats „Zentralasien-Europäische Union“ in Bischkek. Ihm zufolge entfallen derzeit rund 60 Prozent der ausländischen Direktinvestitionen auf die Rohstoffindustrie.

Abdulaziz Kamilov betonte, dass die in der neuen EU-Strategie für Zentralasien festgelegten Ziele und Aufgaben völlig mit den Prioritäten der auf Initiative des Präsidenten Shavkat Mirziyoyev entwickelten Entwicklungsstrategie Usbekistans in den Zeitraum 2017–2021 entsprechen. Er würdigte auch die Bereitschaft der Europäischen Union hoch, die Wirtschaftsreformen der Länder der Region in diversifizierte und wettbewerbsfähige zu unterstützen.

"Usbekistan setzt sich für eine fruchtbare und konstruktive Zusammenarbeit mit der Europäischen Union fest ein, um die neue EU-Strategie für Zentralasien wirksam umzusetzen", sagte der Außenminister.

Was das Thema der Zusammenarbeit in der Region betrifft, betonte Abdulaziz Kamilov, dass der Grundpfeiler der unter der Führung des Präsidenten Usbekistans durchgeführten Außenpolitik einen Erfolg der Hauptpriorität ist, Zentralasien in einen gemeinsamen Raum der Stabilität, Sicherheit und des Wohlstands umzuwandeln.

Außenminister von Usbekistan wies auch auf die Wirksamkeit der Zusammenarbeit mit der Europäischen Union für Afghanistan, insbesondere zur Entwicklung der wechselseitigen Handels-, Infrastruktur-, Verkehrs- und Kommunikationsbeziehungen hin.

Als Ergebnisse des Ministertreffens wurde ein Gemeinsames Kommuniqué angenommen.

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